Am 29. Mai bittet DroneShield seine Aktionäre zur Hauptversammlung nach Sydney. Das Treffen markiert eine Zäsur für den Spezialisten für Drohnenabwehr. Erstmals tritt die komplett umgebaute Führungsmannschaft vor die Investoren. Auf der Agenda stehen nicht nur Personalien, sondern der ehrgeizige Umbau hin zu einem margenstarken Software-Anbieter.
Im Zentrum des Interesses steht der neue Vorstandschef Angus Bean. Er hat die Leitung Anfang April übernommen. Die Aktionäre stimmen nun über sein Vergütungspaket ab. Dieses umfasst leistungsbezogene Optionen, die direkt an die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahres gekoppelt sind.
Parallel dazu rückt Hamish McLennan am 1. Mai als unabhängiger Direktor in das Gremium ein. Er übernimmt im Anschluss an das Aktionärstreffen den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden. Die neu formierte Spitze muss beweisen, dass sie das rasante Wachstum der vergangenen Monate profitabel verwalten kann.
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Fokus auf Software und Milliarden-Pipeline
Operativ treibt das Management den Wandel vom reinen Hardware-Produzenten zum Software-as-a-Service-Anbieter (SaaS) voran. Im ersten Quartal kletterten die SaaS-Erlöse im Jahresvergleich um 205 Prozent auf 5,1 Millionen Australische Dollar. Mittelfristig peilt das Unternehmen einen Software-Anteil von 30 Prozent am Gesamtumsatz an. Gelingt dies, dürfte sich das Margenprofil deutlich verbessern.
Den Rücken stärkt eine prall gefüllte Vertriebspipeline. DroneShield beziffert das Volumen auf 2,2 Milliarden Dollar, verteilt auf über 300 globale Projekte. Der Schwerpunkt liegt mit rund der Hälfte des Volumens auf dem europäischen Markt. Geplante Investitionen der australischen Regierung in die Drohnenabwehr liefern zusätzliches Momentum.
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Analysten uneins, Aktie volatil
An der Börse spiegelt sich die Übergangsphase in einer hohen Schwankungsbreite wider. Aktuell notiert die Aktie bei 2,20 Euro. Auf Jahressicht steht weiterhin ein massives Plus von fast 200 Prozent auf der Kurstafel, auch wenn der Kurs im vergangenen Monat leicht nachgab.
Analysten bewerten die Aussichten unterschiedlich. Bell Potter rät mit einem Kursziel von 4,80 Dollar zum Kauf und rechnet mit zeitnahen Vertragsabschlüssen. Jefferies mahnt hingegen zur Vorsicht. Die Experten hinterfragen die Nachhaltigkeit der aktuellen Wachstumsraten und sehen das Risiko vorgezogener Umsätze.
Die Hauptversammlung Ende Mai liefert den ersten echten Härtetest für das Vertrauen in die neue Führung. Bis dahin treibt DroneShield die physische Expansion voran. Mit dem kürzlich eröffneten Europahauptsitz in Amsterdam startet die lokale Fertigung. Die Produktionskapazität soll bis Ende 2026 massiv auf 2,4 Milliarden Dollar ausgebaut werden.
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