Angus Bean hat seine erste Woche als CEO von DroneShield hinter sich. Er präsentiert sofort herausragende Quartalszahlen. Der Markt reagiert indes kaum. Bei dem Drohnenabwehr-Spezialisten klaffen operative Realität und Kursentwicklung aktuell auseinander.
Volle Kassen und ein Führungswechsel
Das Auftaktquartal lief für das Unternehmen exzellent. Der Umsatz stieg auf 74,1 Millionen Australische Dollar. Damit übertraf DroneShield die eigene Prognose deutlich. Parallel dazu drehte der operative Cashflow massiv ins Plus. Er erreichte 24,1 Millionen Dollar.
Bean übernahm den Posten am 8. April von Oleg Vornik. Vornik hatte im vergangenen Jahr alle seine Aktien verkauft. Das sorgte damals für Unmut bei Investoren. Nun soll Bean das Vertrauen der Anleger festigen.
Der Fokus liegt auf Software
Der neue Chef setzt klare Prioritäten. Er forciert den Ausbau des Software-as-a-Service-Geschäfts (SaaS). Diese Einnahmen kletterten im ersten Quartal um 205 Prozent auf 5,1 Millionen Dollar. Das Ziel: Bis 2030 soll Software rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen.
Gelingt das, verändert sich das Profil der Firma enorm. Software bringt deutlich höhere Margen als der reine Hardware-Verkauf. DroneShield würde dadurch wesentlich profitabler arbeiten.
Solides Polster für die Zukunft
Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Für das laufende Jahr stehen bereits feste Einnahmen von knapp 155 Millionen Dollar in den Büchern. Hinzu kommt ein starkes Finanzpolster. DroneShield sitzt auf Barreserven von fast 223 Millionen Dollar und ist schuldenfrei.
An der Börse verpufften die starken Zahlen weitgehend. Die Aktie schloss am Freitag bei 2,21 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von knapp zehn Prozent auf der Anzeigetafel. Anleger hatten das starke Wachstum offenbar bereits eingepreist.
Der Umbau an der Spitze geht derweil weiter. Auf der Hauptversammlung am 29. Mai 2026 tritt der langjährige Aufsichtsratschef Peter James ab. Hamish McLennan übernimmt seinen Posten. Mit dem neuen Führungsduo und einem jährlichen Forschungsbudget von über 70 Millionen Dollar stehen die Weichen auf Expansion. Das Management muss nun beweisen, dass es die prall gefüllte Pipeline zügig in Verträge umwandeln kann.
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