Einen unfassbaren Aufschlag in Höhe von 16,2 % schaffte gestern noch die Aktie von DroneShield. Sie kam auf ein Kursniveau von 1,49 Euro. Heute setzte es indes einen Rückschlag um rund 4,5 %. Das ist noch immer kein Durchbruch, weil die Aktie weiterhin in einem ganz klaren technischen Abwärtstrend verläuft. Minus 29,5 % Abstand sind es zum GD100.

DroneShield: Am Dienstag Gewinnmitnahmen

Allerdings sind die Notierungen damit überraschend geklettert. Überraschend heißt hier, dass die Aktie zuvor so stark nach unten gelaufen war, dass bereits ein Rückgang in Richtung von ungefähr einem Euro zu befürchten stand.

Die Notierungen von DroneShield sind gestern mutmaßlich deshalb so stark gestiegen, weil die Märkte hier würdigen, dass das Unternehmen für das zweite Halbjahr einen eminent starken Auftrag erwartet. Es geht konkret darum, dass ein 730-Millionen-Auftrag ins Haus steht, heißt es.

Das heißt, hier geraten die Börsen mit ihren eigenen Abstiegsambitionen in Konflikt. Geschäftlich hatte das Unternehmen bereits zuletzt für recht gute Nachrichten gesorgt. Das erste Quartal 2026 war stark, der Umsatz war um 121 % geklettert.

Dazu bleibt noch die Erwartung, dass das Unternehmen im Laufe des Jahres einen Umsatz in Höhe von gut 248 Millionen australischen Dollar avisiert. Dies ist immerhin ein Plus, das extrem hoch ausfällt.

Die Notierungen hatten allerdings zuletzt darauf reagiert, dass das Unternehmen selber nun die australische Börsenaufsicht sozusagen im Haus hat. Diese wiederum kümmert sich um Offenlegungspflichten, die offenbar verletzt worden sind.

Nun wiederum wurde darauf spekuliert, dass der avisierte zusätzliche Umsatz tatsächlich eingefahren wird. Insgesamt hat das Unternehmen immer noch Produktionsaufträge im Wert von 2,2 Milliarden AUD im Topf. Insofern ist die wirtschaftliche Aussicht für das Unternehmen offensichtlich besser, als sie bis dato an den Börsen gewürdigt worden ist.

Dies sehen auch Analysten so. Wenige Analysten bewerten die Aktie zwar, allerdings hat sie hier ein enorm hohes Kursziel.