Die Duolingo-Aktie steckt in der Krise. Der Titel ist auf 165,42 USD abgestürzt – das 52-Wochen-Tief. Binnen Jahresfrist hat das Papier 44,56% an Wert verloren, in den letzten sechs Monaten sogar 52,36%. Ausgerechnet jetzt steht ein Führungswechsel an: CFO Matt Skaruppa verlässt das Unternehmen nach fast sechs Jahren.
Skaruppa, der die Sprachlern-App 2020 durch den Börsengang führte, gibt seinen Posten am 23. Februar 2026 ab. Seine Nachfolgerin steht bereits fest: Gillian Munson, seit 2019 Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Die 52-Jährige bringt Erfahrung als CFO von Vimeo, Iora Health und XO Group mit.
Zahlen ernüchtern Investoren
Die vorläufigen Quartalszahlen liefern kaum Trost. Zwar wuchsen die täglich aktiven Nutzer um rund 30% – doch das entspricht lediglich den Erwartungen. Die Buchungen für das vierte Quartal liegen mit 329,5 bis 335,5 Millionen USD knapp unter den Schätzungen von 334,2 Millionen USD.
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Wells Fargo reagierte prompt und senkte das Kursziel von 185 auf 160 USD. Der Grund: Das Wachstum der täglich aktiven Nutzer enttäuschte im vierten Quartal mit 27% statt der erwarteten 30%. DA Davidson reduzierte das Kursziel ebenfalls – von 220 auf 205 USD, bei neutraler Einschätzung.
Strategie im Wandel
CEO Luis von Ahn kündigte im November eine Kurskorrektur an. Das Unternehmen will künftig stärker in Produktqualität investieren – selbst wenn das kurzfristige Kompromisse bei der Monetarisierung bedeutet. „Wir werden weiterhin bedeutend in das Produkt investieren, auch wenn das kurzfristige Abstriche mit sich bringt“, erklärt von Ahn.
Erste Schritte sind sichtbar: Die „Explain My Answer“-Funktion, die detailliertes Feedback zu Sprachübungen liefert, ist nun für alle Nutzer kostenlos verfügbar – nicht mehr nur für zahlende Abonnenten. Zudem expandiert Duolingo in neue Bereiche: Das neue Schach-Angebot wuchs bereits schneller als die kombinierten Mathe- und Musik-Features.
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Fundamentaldaten gegen den Trend
Paradox: Während die Börse das Unternehmen abstraft, bleiben die Fundamentaldaten solide. Die Bruttomarge liegt bei beeindruckenden 71,99%, das Umsatzwachstum bei 39,86%. Der Nettogewinn der letzten zwölf Monate betrug 386 Millionen USD. Analysten sehen Kurspotenzial bis 347 USD – mehr als doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs.
Truist Securities initiierte eine Kaufempfehlung mit Kursziel 245 USD und lobte Duolingos Stärke, Sprachenlernen zu gamifizieren. Die Diskrepanz zwischen Bewertung und operativer Performance könnte kaum größer sein.
Kann Gillian Munson das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen? Die neue CFO übernimmt in turbulenten Zeiten – mit solidem Geschäftsmodell, aber unter massivem Kursdruck.
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