Die DWS Group hat am Mittwochabend mit einem Paukenschlag aufgewartet. Der Vermögensverwalter übertraf 2025 nicht nur die eigenen Ziele, sondern kündigte auch eine Sonderdividende in Höhe von einer Milliarde Euro an. Die Aktie reagierte prompt: Im nachbörslichen Handel auf Tradegate schoss das Papier um 4,3 Prozent nach oben auf 59,95 Euro – nur einen Hauch vom Allzeithoch bei 59,90 Euro entfernt.
Mit einem Gewinn je Aktie von 4,64 Euro knackte die Deutsche-Bank-Tochter die selbstgesteckte Marke von 4,50 Euro. Auch die Konsensschätzungen der Analysten von 4,52 Euro wurden übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern schoss im Gesamtjahr um satte 39 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro in die Höhe, während das den Aktionären zuzurechnende Nettoergebnis sogar um 43 Prozent auf 927 Millionen Euro kletterte.
Quartalszahlen sprengen Erwartungen
Das Schlussquartal hatte es besonders in sich. Der Vorsteuergewinn legte im Vergleich zum Vorquartal um 31 Prozent auf 416 Millionen Euro zu – die Analysten hatten nur 386 Millionen erwartet. Die Erträge explodierten im vierten Quartal förmlich: Plus 20 Prozent auf 902 Millionen Euro, während der Konsens lediglich 848 Millionen auf dem Zettel hatte.
Besonders beeindruckend entwickelten sich die Performance- und Transaktionsgebühren. Diese verdoppelten sich im Jahresvergleich von 148 Millionen auf 318 Millionen Euro. Allein im vierten Quartal lagen die Performance-Gebühren mit 173 Millionen Euro deutlich über den erwarteten 127 Millionen – wesentliche Beiträge kamen hier vom Concept Kaldemorgen und PEIF II.
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Kostenmanagement als Erfolgsgeheimnis
Was macht DWS so erfolgreich? Die Antwort liegt in der strikten Kostendisziplin. Während die Erträge 2025 um 14 Prozent auf den Rekordwert von 3,16 Milliarden Euro anstiegen, blieben die Gesamtkosten nahezu stabil bei 1,83 Milliarden Euro (plus 1 Prozent). Das Ergebnis: Die Aufwand-Ertrags-Relation verbesserte sich dramatisch von 65,6 Prozent auf 58 Prozent.
CFO Markus Kobler brachte es auf den Punkt: „DWS lieferte 2025 ein sehr hohes Umsatzwachstum bei gleichzeitig stabilen Ausgaben durch diszipliniertes Kostenmanagement.“ Jefferies-Analysten bezeichneten das Unternehmen als „beeindruckende Liefermaschine“ unter der aktuellen Führung.
Mittelfristziele deutlich angehoben
Jetzt wird die Messlatte noch höher gelegt. Für den Zeitraum bis 2028 peilt DWS ein jährliches Wachstum des Gewinns je Aktie von 10 bis 15 Prozent an – zuvor waren nur 10 Prozent das Ziel. Die Aufwand-Ertrags-Relation soll bis 2027 unter 55 Prozent fallen. Bei den langfristigen Nettomittelzuflüssen strebt der Konzern für 2026 bis 2028 kumuliert mehr als 160 Milliarden Euro an.
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Das verwaltete Vermögen erreichte mit 1,09 Billionen Euro einen neuen Höchststand. Die gesamten Nettomittelzuflüsse verdoppelten sich auf 51 Milliarden Euro, getragen von starken passiven Zuflüssen und einer Erholung im Alternative-Geschäft.
Dividenden-Feuerwerk für Aktionäre
Die Aktionäre dürfen sich auf üppige Ausschüttungen freuen. Die reguläre Dividende soll um satte 36 Prozent auf 3 Euro je Aktie steigen – das siebte Jahr in Folge mit einer Erhöhung. Damit würde die Gesamtkapitalrendite an die Aktionäre seit dem Börsengang 2018 auf 4 Milliarden Euro klettern.
Der absolute Knaller: 2027 soll eine außerordentliche Dividende aus der aktuellen Überschusskapitalposition von einer Milliarde Euro fließen. CEO Stefan Hoops resümierte: „2025 markierte das Ende unseres dreijährigen Strategieplans. Wir haben geliefert, was wir versprochen haben.“
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