Die Dynatrace-Aktie schoss am Montag um 10 Prozent nach oben und erreichte im vorbörslichen Handel 37,30 Dollar. Der Auslöser: Das Softwareunternehmen übertraf die Erwartungen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 deutlich und hob die Jahresprognose an.
Mit einem Gewinn je Aktie von 0,44 Dollar lag Dynatrace klar über den Analystenschätzungen von 0,41 Dollar. Der Umsatz kletterte auf 515 Millionen Dollar – Experten hatten lediglich 505,8 Millionen Dollar erwartet. Die wiederkehrenden Jahresumsätze (ARR) legten währungsbereinigt um 16 Prozent zu, ebenso die Abo-Erlöse.
Prognose nach oben geschraubt
Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 peilt das Unternehmen einen Gewinn je Aktie zwischen 0,38 und 0,39 Dollar an – über den Konsensschätzungen von 0,37 Dollar. Beim Umsatz rechnet Dynatrace mit 518 bis 523 Millionen Dollar, während die Wall Street nur 514,4 Millionen Dollar auf dem Zettel hatte.
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Die Jahresprognose wurde ebenfalls angehoben: Der bereinigte Gewinn je Aktie soll nun zwischen 1,67 und 1,69 Dollar landen, zuvor hatte das Management 1,62 bis 1,64 Dollar in Aussicht gestellt. Beim Umsatz erwartet Dynatrace jetzt 2,005 bis 2,010 Milliarden Dollar statt der bisherigen Spanne von 1,985 bis 1,995 Milliarden Dollar. Die ARR-Prognose wurde von zuvor 2,01 bis 2,02 Milliarden Dollar auf 2,05 bis 2,06 Milliarden Dollar angehoben.
Analysten begeistert – und ein Milliarden-Rückkauf
BTIG-Analyst Gray Powell zeigte sich beeindruckt: Das Unternehmen habe nun drei Quartale in Folge ein Wachstum der Netto-Neuzugänge bei den wiederkehrenden Umsätzen von über 10 Prozent hingelegt – ein viertes Quartal erscheine wahrscheinlich.
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Zusätzlich gab der Verwaltungsrat grünes Licht für ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1 Milliarde Dollar. Die Kombination aus starken Zahlen, optimistischem Ausblick und dem Bekenntnis zur Aktionärsrendite kam am Markt bestens an.
Allerdings zeigt sich im Detail ein merkwürdiger Effekt: Der GAAP-Gewinn sank im Jahresvergleich drastisch von 361,75 Millionen Dollar (1,19 Dollar je Aktie) auf nur noch 40,06 Millionen Dollar (0,13 Dollar je Aktie). Diese Diskrepanz zum bereinigten Gewinn deutet auf erhebliche Sondereffekte hin – vermutlich gab es im Vorjahr einen außergewöhnlichen einmaligen Ertrag, während die operative Entwicklung intakt bleibt.
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