EcoGraf hat mit einem großen deutschen Graphithändler ein verbindliches Eckpunktepapier zur Abnahme unterzeichnet. Wie das Unternehmen am 26. Oktober in seinem Bericht zum Septemberquartal 2026 mitteilte, ist eine Laufzeit von zehn Jahren vorgesehen. Die Aktie fiel am Freitag um 2,4%.
Abnahmemengen sollen nach fünf Jahren steigen
Das Eckpunktepapier sieht ab Produktionsbeginn eine jährliche Abnahme von 20.000 Tonnen vor. Nach fünf Jahren soll die Menge auf 40.000 Tonnen jährlich steigen. Damit enthält die Vereinbarung unterschiedliche Abnahmemengen für den Produktionsstart und den späteren Betrieb.
Der Vertragspartner wird als großer deutscher Graphithändler beschrieben. EcoGraf meldete die Unterzeichnung eines verbindlichen Eckpunktepapiers, nicht den Abschluss eines endgültigen Abnahmevertrags.
Kapazitätsplanung und finanzielle Mittel
Zur Einordnung der geplanten Liefermengen gehören die vor rund einem Monat aktualisierten Planungsdaten für Epanko. Demnach könnte die Kapazität der ersten Ausbaustufe um 20% steigen. Statt 73.000 Tonnen wären dann 87.600 Tonnen pro Jahr möglich.
Zudem bezifferte EcoGraf die geschätzten C1-Kosten für die ersten zehn Jahre auf ungefähr US$512 je Tonne. Das entspricht der vom Unternehmen genannten Senkung um 5,8%. Sowohl die mögliche Kapazitätserhöhung als auch die Kostenschätzung waren Bestandteil des Quartalsberichts.
Zum 30. September wies EcoGraf einen Barmittelbestand von A$1,8 Millionen aus. Die vor rund einem Monat abgeschlossene Kapitalaufnahme brachte A$4,727 Millionen ein und lag nach dem Ende des Berichtsquartals.
Davon entfielen A$3,552 Millionen auf das Aktienkaufprogramm. Weitere A$1,175 Millionen stammten aus einer Platzierung bei institutionellen und qualifizierten Anlegern. Der Ausgabepreis betrug A$0,222 je Aktie.
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