Eli Lilly hat am 29. Oktober seine Umsatzprognose für 2026 angehoben. Der Konzern erwartet für das Gesamtjahr Erlöse von 91,0–92,0 Milliarden $. Zugleich aktualisierte Lilly die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie auf 35,00–36,00 $.

Quartalsumsatz wächst deutlich

Im dritten Quartal 2026 stieg der Umsatz nach Unternehmensangaben um 39% auf 24,4 Milliarden $. Der ausgewiesene Gewinn je Aktie lag bei 7,22 $.

Auf bereinigter Basis meldete Lilly einen Gewinn von 7,48 $ je Aktie. Darin waren Belastungen von 4,57 $ je Aktie aus zugekaufter laufender Forschung und Entwicklung enthalten.

Neben den Geschäftszahlen veröffentlichte das Unternehmen am 29. Oktober positive Ergebnisse einer direkten Vergleichsstudie mit dem noch in Entwicklung befindlichen Wirkstoff Retatrutide. Die Phase-3-Studie untersuchte Erwachsene mit Typ-2-Diabetes und verglich den Wirkstoff mit Ozempic in einer Dosierung von 2 mg.

Nach Angaben von Lilly senkte Retatrutide den Langzeitblutzuckerwert A1C stärker als das Vergleichspräparat. Zudem erreichte der Wirkstoff laut Unternehmen mehr als doppelt so viel Gewichtsverlust wie die höchste zugelassene Ozempic-Dosis. Bei den veröffentlichten Angaben handelt es sich um erste Hauptergebnisse der Studie.

Führungswechsel und Dividende

Bereits am 27. Oktober hatte Lilly den Ruhestand von Patrik Jonsson nach 36 Jahren angekündigt. Zugleich ernannte das Unternehmen Ilya Yuffa mit Wirkung zum 1. Januar 2027 zum Präsidenten von Lilly Global Markets.

Der Verwaltungsrat beschloss außerdem eine Dividende für das vierte Quartal 2026 von 1,73 $ je Aktie. Die Auszahlung ist für den 10. Dezember vorgesehen. Anspruchsberechtigt sind Aktionäre, die am Stichtag 13. November im Aktienregister geführt werden.