Eli Lilly verhandelt offenbar über die Übernahme von Ventyx Biosciences – und das für mehr als eine Milliarde Dollar. Der Deal könnte bereits in Kürze bekanntgegeben werden, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreisen. Die Aktie von Ventyx schoss daraufhin am Dienstag regelrecht durch die Decke.
Während der regulären Handelssitzung kletterte der Kurs bereits um knapp 29 Prozent auf 10,05 Dollar. Doch damit nicht genug: Im nachbörslichen Handel explodierte die Aktie förmlich und legte weitere 63 Prozent zu – auf 16,34 Dollar. Der Handel musste zwischenzeitlich wegen der extremen Volatilität ausgesetzt werden.
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Warum zahlt Lilly so viel?
Die geplante Übernahme würde Ventyx mit rund dem Doppelten der aktuellen Marktkapitalisierung von etwas über 500 Millionen Dollar bewerten. Das klingt nach einem saftigen Aufschlag – aber was steckt dahinter? Ventyx entwickelt Medikamente in Pillenform zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen. Genau dieser Bereich dürfte für den Pharma-Riesen aus Indianapolis hochinteressant sein.
Mit einer aktuellen Bewertung von rund einer Billion Dollar gehört Eli Lilly zu den schwersten börsennotierten Unternehmen weltweit. Die Expansion im Bereich entzündlicher Erkrankungen passt strategisch ins Portfolio und könnte das ohnehin starke Wachstum weiter befeuern.
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Lilly bleibt Favorit bei Investoren
Dass der Konzern bei institutionellen Anlegern hoch im Kurs steht, zeigt ein Blick auf den Polar Capital Global Healthcare Trust. Mit einer Allokation von 8,0 Prozent führt Eli Lilly die Liste der größten Positionen an – noch vor Schwergewichten wie Roche (6,5 Prozent) und AstraZeneca (5,3 Prozent). Die Top-Ten-Positionen des Fonds machen insgesamt 44 Prozent des Portfolios aus, wobei Pharma-Werte mit 41,5 Prozent dominieren.
Wird der Deal wie erwartet über die Bühne gehen? Alle Zeichen stehen auf Grün. Für Eli Lilly wäre es ein weiterer Schritt, um die Marktposition im lukrativen Geschäft mit entzündungshemmenden Therapien auszubauen. Anleger dürften das mit Wohlwollen quittieren – zumal der Konzern finanziell bestens aufgestellt ist, um solche Zukäufe zu stemmen.
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