Eli Lilly erweitert sein Krebs-Portfolio mit einem 300-Millionen-Dollar-Zukauf. Derweil dämpft die US-Gesundheitsbehörde FDA die Euphorie um die neue Abnehmpille Foundayo. Diese zwei gegensätzlichen Entwicklungen dominieren kurz vor den Quartalszahlen die Diskussion um den Pharmakonzern.
Millionen-Deal für die Krebsforschung
Der Konzern übernimmt das Biotech-Startup CrossBridge Bio für bis zu 300 Millionen US-Dollar in bar. Das Unternehmen aus Houston entwickelt neuartige Antikörper-Wirkstoff-Konjugate zur gezielten Krebsbekämpfung. Der Hauptkandidat CBB-120 zielt auf das Protein TROP2 ab. Dieses Protein kommt bei vielen soliden Tumoren wie Brust- und Lungenkrebs vor. CrossBridge verspricht sich davon eine bessere Verträglichkeit und längere Wirkungsdauer als bei bisherigen Therapien. Der Abschluss der Übernahme ist für das zweite Quartal 2026 geplant.
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Sicherheitsbedenken bei Foundayo
Ein deutlich größeres Gewicht hat für den Markt die Situation um das orale GLP-1-Medikament Foundayo. Die FDA ordnete nach der Zulassung eine klinische Studie an. Die Behörde untersucht mögliche Sicherheitsrisiken für Herz und Leber. Besonders im Fokus steht eine verzögerte Magenentleerung. Diese kann im schlimmsten Fall zu Erbrechen und dem Eindringen von Mageninhalt in die Atemwege führen.
Ein Unternehmenssprecher betonte das Fehlen von Leberschäden in den späten Testphasen. Auch Analysten von BMO Capital Markets beruhigen. Sie werten die Vorgaben als reine Vorsichtsmaßnahme der FDA. Die Wettbewerbsposition von Eli Lilly sehen die Experten dadurch nicht gefährdet.
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Chartbild trübt sich ein
An der Börse hinterlassen die gemischten Nachrichten deutliche Spuren. Die Aktie notiert aktuell bei 774,10 Euro. Damit verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von gut 16 Prozent. Der Kurs ist mittlerweile unter die 50-Tage-Linie bei 837,96 Euro gerutscht. Auch den langfristigen 200-Tage-Durchschnitt bei 779,28 Euro hat der Kurs knapp unterschritten. Das unterstreicht die kurz- und mittelfristig bärische Tendenz.
Am 30. April präsentiert Eli Lilly die Ergebnisse für das erste Quartal. Dann rückt die Markteinführung von Foundayo in den Mittelpunkt. Der Konzern hat bereits vor der Zulassung einen Vorrat im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Das Medikament lässt sich deutlich schneller produzieren als konkurrierende Präparate. RBC Capital rechnet zudem mit starken Verkaufszahlen der etablierten Blockbuster Zepbound und Mounjaro. Diese dürften die Markterwartungen um bis zu vier Prozent übertreffen.
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