Die Aktie des Dortmunder Halbleiterherstellers Elmos Semiconductor hat heute ein neues Allzeithoch erreicht. Nach Vorlage vorläufiger Geschäftszahlen und einem optimistischen Ausblick für 2026 schoss der Kurs am Dienstagmorgen auf 144,20 Euro. Zuletzt notierte das Papier noch mit einem Plus von 7,7 Prozent bei 137,40 Euro – Spitzenreiter im SDAX. Seit Jahresbeginn haben die Aktien bereits beeindruckende 42 Prozent zugelegt und führen damit die Performance-Rangliste im Nebenwerte-Index klar an.
Was treibt den Kurs so deutlich nach oben? Nach einem schwierigen Jahr 2025, in dem der Umsatz nahezu stagnierte und das operative Ergebnis deutlich zurückging, setzt das Management nun auf eine Trendwende.
Durchwachsenes 2025, aber Nachfrage kehrt zurück
Die vorläufigen Zahlen für 2025 zeigen ein gemischtes Bild: Der Umsatz kletterte nur minimal um 0,3 Prozent auf 582,6 Millionen Euro. Belastend wirkten der starke Euro sowie zurückhaltende Bestellungen von Kunden, besonders im ersten Halbjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um 12,8 Prozent auf gut 127 Millionen Euro. Die operative Marge verschlechterte sich von 25,1 auf 21,8 Prozent – dabei wurden die Vorjahreszahlen bereits um den Verkauf einer Waferfabrik und Kostensenkungsprogramme bereinigt.
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Doch die Stimmung hat sich im Jahresverlauf deutlich aufgehellt. Laut Unternehmensangaben sind im zweiten Halbjahr 2025 zunehmend reale Bestellmengen zurückgekehrt. Die Zahlen lagen im Rahmen der eigenen Erwartungen, und ein Händler bewertete sowohl die Resultate als auch den Ausblick als solide.
Ambitionierte Ziele für 2026
Für das laufende Jahr 2026 stellt Elmos ein deutliches Umsatzplus von elf Prozent in Aussicht – mit einer Bandbreite von plus/minus drei Prozentpunkten. Auch bei der Profitabilität soll es bergauf gehen: Die Ebit-Marge soll sich auf 24 Prozent verbessern, ebenfalls mit einer Schwankungsbreite von plus/minus zwei Prozentpunkten.
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Die langfristigen Umsatz- und Ergebnisziele für 2030 bekräftigte das Management anlässlich seines Kapitalmarkttags am Dienstag. Besonders bemerkenswert: Beim freien Mittelzufluss zeigt sich Elmos nun zuversichtlicher als bisher und hob die entsprechenden Erwartungen an.
Analysten sehen Kurspotenzial
Warburg-Analyst Malte Schaumann sah in einer ersten Reaktion sowohl die Quartalsergebnisse als auch den Ausblick für 2026 im Rahmen der Erwartungen. Das angehobene Ziel für den freien Barmittelzufluss bis 2030 untermauere den positiven Anlagehintergrund. Schaumann bestätigte seine Kaufempfehlung und hält an seinem Kursziel von 145 Euro fest – was vom aktuellen Niveau aus noch etwas Luft nach oben lässt.
Die Kombination aus soliden Fundamentaldaten, verbesserter Nachfrage und ambitionierten Zielen scheint bei Anlegern voll anzukommen. Mit der starken Performance im bisherigen Jahresverlauf und dem heutigen Rekordhoch unterstreicht Elmos Semiconductor seine Position im Nebenwerte-Segment.
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