Eloro Resources treibt die Erschließung des Iska-Iska-Projekts in Bolivien mit hohem Tempo voran. Mit einem massiven 40.000-Meter-Bohrprogramm und einer frisch gesicherten Finanzierung von 17 Millionen kanadischen Dollar bereitet das Unternehmen den Boden für eine neue wirtschaftliche Bewertung. Trotz dieser operativen Fortschritte spiegelt der Aktienkurs die Zuversicht der Geschäftsführung derzeit kaum wider.
Massive Bohr-Offensive in Bolivien
In Südbolivien laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Eloro hat den spezialisierten Dienstleister Major Drilling mit einem umfangreichen Infill-Bohrprogramm beauftragt, um die Datenlage für das Silber-Zinn-Polymetallsystem zu verdichten. Aktuell sind zwei Bohrgeräte vor Ort im Einsatz, ein drittes soll in den kommenden Wochen folgen. Ziel ist ein enger Bohrabstand von 25 bis 50 Metern, der als notwendige Grundlage für die anstehenden wirtschaftlichen Evaluierungen gilt.
Finanziell hat sich das Unternehmen im März durch eine erfolgreich abgeschlossene Privatplatzierung Spielraum verschafft. Die Bruttoerlöse von rund 17 Millionen kanadischen Dollar sichern die Liquidität für die laufende Bohrkampagne und geplante metallurgische Tests. Zudem festigte Eloro seine Position durch den Abschluss der letzten Optionszahlungen im Januar, wodurch das Unternehmen nun die volle wirtschaftliche Beteiligung und operative Kontrolle über das Iska-Iska-Projekt hält.
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Marktumfeld und Kursentwicklung
Die politischen Rahmenbedingungen in Bolivien stützen das Vorhaben derzeit, da die lokale Administration verstärkt auf ausländische Investitionen im Minensektor setzt. Eine einfache Steuerstruktur und der Verzicht auf die Mehrwertsteuer bei Industrieausrüstungen schaffen ein investitionsfreundliches Umfeld für Großprojekte dieser Art.
Dennoch bleibt die Lage an der Börse angespannt. Heute verlor das Papier 7,50 % an Wert und notiert aktuell bei 1,16 Euro. Damit setzt sich die schwache Performance seit Jahresbeginn fort, in deren Verlauf der Titel bereits rund 40 % eingebüßt hat. Die hohe Volatilität von fast 90 % unterstreicht die spekulative Natur der Aktie in der aktuellen Explorationsphase.
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Meilensteine für das Jahr 2026
Für das laufende Kalenderjahr stehen entscheidende Datenveröffentlichungen an, die über die weitere Richtung entscheiden dürften:
- Vorlage einer aktualisierten Ressourcenschätzung (MRE) basierend auf 140.000 Bohrmetern
- Erstellung einer vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (PEA)
- Abschluss weiterer metallurgischer Testreihen
Diese Ergebnisse werden im zweiten Halbjahr 2026 erwartet. Sie sollen Aufschluss darüber geben, ob das Iska-Iska-Vorkommen die nötige Größe und Qualität besitzt, um eine langfristig rentable Mine zu rechtfertigen und eine Rolle in der globalen Lieferkette für kritische Mineralien zu spielen.
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