Elringklinger Aktie: Transformation zahlt sich aus

Elringklinger schließt 2025 mit organischem Umsatzwachstum und steigender Marge ab. Die Investitionen in E-Mobility sind hoch, aber noch nicht profitabel, während die Bilanz stabil bleibt.

Elringklinger Aktie
Kurz & knapp:
  • Organisches Umsatzwachstum von 2,1 Prozent erzielt
  • EBIT-Marge steigt auf 5,4 Prozent an
  • E-Mobility-Umsatz wächst, bleibt aber defizitär
  • Solide Bilanz trotz hoher Investitionsquote

Elringklinger hat das Geschäftsjahr 2025 mit soliden Zahlen abgeschlossen und damit die Basis für die nächste Wachstumsphase gelegt. Auf den ersten Blick wirkt der Umsatzrückgang von 1,8 Milliarden auf 1,64 Milliarden Euro besorgniserregend. Doch dahinter verbirgt sich eine andere Geschichte: Bereinigt um Währungseffekte von 40,4 Millionen Euro und den Verkauf zweier Töchter in der Schweiz und den USA ergibt sich ein organisches Wachstum von 2,1 Prozent.

Die bereinigte EBIT-Marge kletterte auf 5,4 Prozent nach 4,9 Prozent im Vorjahr und lag damit am oberen Ende der eigenen Zielsetzung. Das zeigt: Das Kerngeschäft läuft rund und generiert verlässlich Cash. CEO Thomas Jessulat betont, dass das klassische Geschäft ausreichend Spielraum für strategische Investitionen schafft – und davon macht der Konzern kräftig Gebrauch.

E-Mobility wächst, aber noch nicht profitabel

Der Geschäftsbereich E-Mobility legte kräftig zu: Der Umsatz stieg von 103 Millionen auf 144 Millionen Euro. Allerdings bleibt dieser Bereich mit einem bereinigten EBIT von minus 61,6 Millionen Euro deutlich in der Verlustzone. Verantwortlich dafür sind vor allem hohe Anlaufkosten für mehrere Großserienaufträge, die der Konzern in den vergangenen beiden Jahren an Standorten in Deutschland, den USA und China vorbereitet hat.

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Die Investitionsquote lag mit 8,7 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert von 6,0 Prozent. Über 140 Millionen Euro flossen vor allem in Zukunftstechnologien wie Batterie- und Brennstoffzellentechnik. Diese Aufträge befinden sich bereits in der Anlaufphase oder werden im Jahresverlauf 2026 starten – hier liegt das künftige Wachstumspotenzial.

SHAPE30-Strategie konsequent umgesetzt

Parallel zum Aufbau neuer Geschäftsfelder treibt Elringklinger die Fokussierung auf profitable Aktivitäten voran. Im Rahmen der Transformationsstrategie SHAPE30 trennte sich der Konzern Ende November 2025 von der Tochter hofer powertrain products UK Ltd., nachdem die Entscheidung gefallen war, das Systemgeschäft bei elektrischen Antriebseinheiten nicht weiterzuverfolgen. Stattdessen konzentriert man sich auf das profitable Komponentengeschäft.

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Das globale Programm STREAMLINE zur Reduzierung der Personalkosten wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Maßnahmen sollen bereits 2026 erste Erfolge zeigen, die volle Wirkung wird ab 2027 spürbar sein.

Der operative Free Cashflow erreichte 32,6 Millionen Euro bei einer niedrigen Net-Working-Capital-Quote von 17,4 Prozent. Die Nettofinanzverbindlichkeiten stiegen trotz der Investitionsphase nur moderat auf 288 Millionen Euro, was einem Nettoverschuldungsgrad von 2,0 entspricht – bereinigt um Sondereffekte sogar nur 1,5. Damit bleibt die Bilanz auch nach der Investitionsphase solide.

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