Die Bremer haben es zuletzt nicht leicht gehabt. Seit dem Allzeithoch 2022 hat die Aktie mehr als 60 Prozent an Wert verloren – aktuell steht der Titel bei 36,40 Euro. Die vergangenen beiden Jahre waren geprägt von Verzögerungen im Projektgeschäft, und 2025 verfehlte das Unternehmen seine Ergebnisziele deutlich. Die Bären hatten das Sagen, Anleger wandten sich enttäuscht ab.
Doch jetzt kommt frischer Wind auf: Die DZ Bank startet am 19. Januar 2026 die Bewertung des SDAX- und TecDAX-Unternehmens mit „Kaufen“ und setzt das Kursziel auf 49 Euro. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 35 Prozent zum aktuellen Kurs. Analyst Thorsten Reigber sieht in dem Bremer Unternehmen einen „unterschätzten Pionier“ im Bereich Erneuerbare Energien.
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Was steckt hinter dem Optimismus?
Die Begründung der Analysten klingt durchaus überzeugend: Trotz der operativen Rückschläge wurde die Projektpipeline kontinuierlich ausgebaut. Diese sei nun „gut gefüllt und wertvoll“, so die Einschätzung. Hinzu kommt eine Rekordkapazität an Projekten, die sich aktuell im Bau befinden. Das dynamische Wachstum im deutschen Onshore-Windmarkt spielt dem Unternehmen zusätzlich in die Karten – mehr Genehmigungen und beschleunigte Planungsprozesse könnten den lang ersehnten Verkaufsschub bringen.
Die Aktie reagierte unmittelbar: Im XETRA-Handel am 19. Januar 2026 legte der Titel um 0,82 Prozent auf 36,70 Euro zu und zählte damit zu den Tagesgewinnern im schwachen Gesamtmarkt.
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Trendwende oder falsches Signal?
Die entscheidende Frage bleibt: Kann Energiekontor die aufgebaute Pipeline nun auch in Umsatz und Gewinn umsetzen? Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass zwischen Projektentwicklung und tatsächlicher Realisierung erhebliche Hürden liegen können. Reigber setzt darauf, dass das Unternehmen nun „vor einer starken Wachstumsphase“ steht – die Pipeline ist da, die Kapazitäten im Bau erreichen Rekordniveau.
Für angeschlagene Anleger könnte die DZ-Bank-Empfehlung ein erstes Hoffnungszeichen sein. Ob daraus tatsächlich eine nachhaltige Trendwende wird, muss sich in den kommenden Quartalen zeigen. Die Voraussetzungen sind jedenfalls deutlich besser als noch vor einem Jahr.
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