Energy Vault vollzieht einen strategischen Wandel und setzt künftig verstärkt auf den Eigenbetrieb von Speicheranlagen sowie die Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Mit einem massiv gewachsenen Auftragsbestand und einer Kapitalspritze von Orion Infrastructure Capital will das Unternehmen seine Marktposition in den USA, Europa und Australien festigen.
Rekordumsatz und Milliarden-Backlog
Die operativen Fortschritte spiegeln sich deutlich in der Bilanz für das vierte Quartal 2025 wider. Der Umsatz kletterte auf 153,3 Millionen USD, was einem Zuwachs von 358 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders positiv werteten Marktbeobachter das bereinigte EBITDA, das mit 9,8 Millionen USD erstmals in die Gewinnzone drehte.
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Ein wesentlicher Treiber für die künftige Entwicklung ist der Auftragsbestand, der auf über 1,3 Milliarden USD angewachsen ist. Dies entspricht einer Verdreifachung innerhalb eines Jahres. Trotz dieser Erfolgsmeldungen geriet die Aktie heute unter Druck und verlor 9,42 Prozent auf 2,92 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf rund 30 Prozent, da Investoren die hohen Kapitalanforderungen des neuen Geschäftsmodells kritisch beäugen.
Neue Wege mit Künstlicher Intelligenz
Das Unternehmen erweitert sein Spektrum und steigt in den Markt für KI-Infrastruktur ein. Durch eine Rahmenvereinbarung mit dem Partner Crusoe sollen modulare Rechenzentren entwickelt werden, die direkt mit den Energiespeichersystemen von Energy Vault gekoppelt sind. Ziel ist es, den enormen Energiebedarf von KI-Anwendungen durch effiziente Speicherlösungen abzufedern.
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Parallel dazu treibt die neue Plattform „Asset Vault“ die Expansion voran. Unterstützt durch eine Eigenkapitalzusage von Orion Infrastructure Capital in Höhe von 300 Millionen USD, visiert das Unternehmen ein Portfolio von 1,5 Gigawatt an. Zu den Kernprojekten gehören große Speicherinstallationen in Texas und Kalifornien sowie neue Entwicklungen in Australien.
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 225 und 300 Millionen USD an. Im Fokus steht dabei die erfolgreiche Skalierung der Betreiberstrategie und die termingerechte Umsetzung der KI-integrierten Rechenzentren, während Analysten vor allem die Liquiditätslage bei diesen kapitalintensiven Großprojekten im Blick behalten.
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