Der erste Quartalsbericht 2026 des italienischen Energiekonzerns liefert ein zweiseitiges Bild: Die Gewinne gingen zurück, die Ausschüttungen an Aktionäre stiegen dafür umso kräftiger.
Der bereinigte Nettogewinn fiel im ersten Quartal auf 1,3 Milliarden Euro — ein Rückgang von rund acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch der operative bereinigte Gewinn schrumpfte um sieben Prozent auf 2,42 Milliarden Euro. Analysten hatten mit etwas mehr gerechnet.
Aktionäre profitieren trotzdem
Was die Zahlen auf den ersten Blick nicht zeigen: Eni hat das geplante Aktienrückkaufprogramm von 1,5 auf 2,8 Milliarden Euro nahezu verdoppelt — ein klares Signal, dass das Management die eigene Kapitalbasis als ausreichend stabil bewertet. Zusätzlich bestätigte der Konzern die geplante Dividende für 2026 von 1,10 Euro je Aktie, fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
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Die Fördermengen entwickelten sich derweil positiv. Die Kohlenwasserstoffproduktion stieg um neun Prozent auf 1.798 kboe pro Tag, getrieben durch neue Projekte in Westafrika, Norwegen und Angola. Störungen im Nahen Osten bremsten das Wachstum nur marginal.
Ausblick mit aufgehellten Erwartungen
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Eni mit einem Produktionswachstum von drei bis vier Prozent. Der bereinigte operative Cashflow soll bis 2026 auf 13,8 Milliarden Euro steigen — rund ein Fünftel über den bisherigen Planungen. Das Chemiegeschäft, das im ersten Quartal noch schwächelte, soll im zweiten Quartal deutlich besser abschneiden.
Hinzu kommt die geplante Entkonsolidierung von 2,6 Milliarden Euro Schulden aus der Tochtergesellschaft Plenitude, was die Bilanz spürbar entlasten dürfte. An der Börse in Mailand legte die Aktie trotz der gemischten Quartalszahlen leicht zu und notierte zeitweise bei 23,42 Euro.
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