Der Solartechnologie-Konzern Enphase Energy überrascht mit starken Quartalszahlen – und sorgt für eine regelrechte Kehrtwende unter Analysten. Gleich mehrere Investmentbanken stufen die Aktie nach oben. Der Grund: Die Talsohle scheint erreicht.
Starkes Quartal als Basis
Im vierten Quartal 2025 erzielte Enphase einen Umsatz von 343,3 Millionen Dollar. Die bereinigte Bruttomarge lag bei soliden 46,1 Prozent. Besonders bemerkenswert: Die Nachfrage in den USA erreichte den höchsten Stand seit über zwei Jahren – angetrieben durch das nahende Auslaufen der Section 25D Steuergutschrift.
Das Ergebnis pro Aktie von 0,71 Dollar übertraf die Erwartungen von 0,58 Dollar deutlich. Die Aktie reagierte prompt und legte im vorbörslichen Handel um satte 24 Prozent zu. Mittlerweile notiert der Titel bei 37,28 Dollar.
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Ausblick überzeugt die Analysten
Die Prognose für das erste Quartal 2026 war der eigentliche Katalysator: Enphase stellte Erlöse zwischen 235 und 265 Millionen Dollar in Aussicht – ohne Einbeziehung von Safe-Harbor-Volumina. Das liegt über den Erwartungen von 227 Millionen Dollar.
BMO Capital Markets hob die Einstufung von „Underperform“ auf „Market Perform“ an und schraubte das Kursziel von 31 auf 41 Dollar. Analyst Ameet Thakkar betonte, das Management habe überraschend klar signalisiert, dass die Umsätze im zweiten Quartal 2026 weiter steigen dürften. Seine Einschätzung: „Jetzt, wo wir mehr Klarheit über das Ausmaß der Talsohle haben, erwarten wir keine Underperformance mehr bei Enphase.“
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Noch optimistischer zeigt sich RBC Capital: Christopher Dendrinos hob die Bewertung direkt auf „Outperform“ und erhöhte das Kursziel von 31 auf 54 Dollar. Seine Begründung: Die Nachfrage habe ihren Tiefpunkt erreicht, und Enphase habe eine starke Chance, Marktanteile im Privatkundengeschäft zurückzugewinnen und im Gewerbebereich zu wachsen.
Herausforderungen bleiben bestehen
Nicht alles glänzt: TD Cowen, die ihr Kursziel ebenfalls auf 40 Dollar anhoben, verweisen auf anhaltende Belastungen. Zölle drücken die Marge um rund fünf Prozent, und der europäische Markt schwächelt weiter. Die bessere Bewertung basiert auf 13-facher EV/EBITDA und 16-facher KGV-Basis für 2027.
Entscheidend für die zweite Jahreshälfte 2026 wird die Markteinführung der IQ9-Mikrowechselrichter und neuer Batterieprodukte. Für das erste Quartal 2026 rechnet das Unternehmen einschließlich Safe-Harbor-Regelungen mit 270 bis 300 Millionen Dollar Umsatz – deutlich über den ursprünglich erwarteten 250 Millionen Dollar.
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