Esperion Therapeutics hat auf dem Kardiologie-Kongress ACC.26 in New Orleans neue klinische Erkenntnisse zu seinem Hauptmedikament Bempedoinsäure (NEXLETOL) präsentiert. Die Daten der großangelegten CLEAR-Outcomes-Studie belegen eine signifikante Senkung des Schlaganfallrisikos bei Patienten, die herkömmliche Statine nicht vertragen. Trotz dieser medizinischen Fortschritte bleibt das Echo am Kapitalmarkt geteilt.
Weniger Schlaganfälle, stabiler Nutzen
Die Post-hoc-Analyse von fast 14.000 Teilnehmern ergab, dass Bempedoinsäure das Risiko für ischämische Schlaganfälle im Vergleich zu einem Placebo um 22 % reduzierte. Besonders im Fokus standen dabei Patienten mit Autoimmun- oder Entzündungserkrankungen, die etwa ein Zehntel der Studienpopulation ausmachten. Auch in dieser Hochrisikogruppe erwies sich die Behandlung als ebenso wirksam wie bei Patienten ohne entzündliche Vorerkrankungen.
Hinsichtlich der Sicherheit berichtete das Unternehmen über eine Sehnenrissrate von 1,2 % in der Behandlungsgruppe, während dieser Wert in der Placebogruppe bei 0,9 % lag. Diese Ergebnisse sind für die langfristige Positionierung des Medikaments im Wettbewerb mit anderen cholesterinsenkenden Therapien, wie etwa oralen PCSK9-Inhibitoren, von Bedeutung.
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Analysten-Skepsis belastet
Während die medizinische Fachwelt die Ergebnisse diskutiert, zeigen sich einige Finanzexperten weiterhin zurückhaltend. BofA Securities bestätigte zuletzt ein „Sell“-Rating mit einem Kursziel von 1,78 US-Dollar und verwies dabei auf eine vorsichtige Einschätzung der künftigen Wertentwicklung.
Die Aktie reagierte heute dennoch positiv auf die Studiendaten und stieg um 7,80 % auf 2,38 €. Damit konnte sich das Papier ein Stück weit von seinem 52-Wochen-Tief bei 2,14 € absetzen, das erst Mitte März markiert wurde. Für die weitere Entwicklung wird entscheidend sein, inwieweit die neuen Daten die kommerzielle Akzeptanz und die Verschreibungszahlen in der klinischen Praxis ankurbeln können.
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