Jeffrey Wilcke, Mitgründer von Ethereum, hat am Wochenende 79.258 ETH im Wert von rund 157 Millionen Dollar an die Kryptobörse Kraken transferiert. Der Transfer erfolgte nach sieben Monaten Funkstille und setzt den Kurs unter Druck. Für Anleger stellt sich die Frage: Wie weit kann Ethereum noch fallen?
Der 157-Millionen-Dollar-Transfer
Blockchain-Analysten bestätigten, dass Wilcke die Coins über vier verschiedene Wallets binnen weniger Minuten verschob – zu einem Zeitpunkt mit vergleichsweise geringer Marktliquidität. Nach dem Transfer verbleiben auf seinen überwachten Adressen noch etwa 27.422 ETH im Wert von 54 Millionen Dollar.
Transfers dieser Größenordnung an Börsen gelten in der Krypto-Community als Verkaufssignal. Die Marktteilnehmer reagierten entsprechend nervös: Ethereum notiert aktuell bei knapp 1.995 Dollar und bewegt sich damit nahe der kurzfristigen Unterstützungszone zwischen 1.930 und 1.940 Dollar.
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Technische Lage angespannt
Die Bären behalten vorerst die Oberhand. Unmittelbarer Widerstand liegt im Bereich von 1.980 bis 2.050 Dollar, eine zweite Barriere bei 2.148 Dollar. Sollte die aktuelle Unterstützung nicht halten, droht ein Abrutschen auf 1.856 Dollar oder sogar 1.750 Dollar.
Belastend wirkt zudem die verschärfte Konkurrenz durch Solana: Im Februar 2026 wickelte das Netzwerk Stablecoin-Transaktionen im Volumen von 650 Milliarden Dollar ab – mehr als Ethereum im selben Zeitraum. Zwar bleiben rund 30 Prozent des ETH-Angebots in Staking-Verträgen gebunden, doch der Abfluss von Liquidität in andere DeFi-Ökosysteme bleibt eine Herausforderung.
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Institutionelle Investoren bleiben dabei
Trotz des Verkaufsdrucks zeigen institutionelle Anleger weiterhin Interesse. US-Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten in der Woche bis zum 7. März Nettozuflüsse von 23,56 Millionen Dollar. Allerdings justieren einzelne Vermögensverwalter ihre Strategie: Marathon Asset Management löste seine gesamte Position im iShares Ethereum Trust von BlackRock auf – ein Volumen von 2,68 Millionen Dollar – und konzentriert sich künftig auf Bitcoin-ETFs.
Parallel verschärft sich der regulatorische Gegenwind. Das US-Finanzministerium forderte Anfang März vom Kongress ein „Hold Law“, das Krypto-Plattformen erlauben würde, verdächtige Gelder ohne richterlichen Beschluss vorübergehend einzufrieren. Wie sich dies auf das Vertrauen in dezentrale Netzwerke auswirkt, bleibt abzuwarten. Kurzfristig dürfte die Kombination aus Angebotsdruck und makroökonomischen Unsicherheiten die Volatilität hoch halten.
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