Ethereum: Crash unter 1.900 Dollar?

Ethereum steht unter massivem Kursdruck, während das Unternehmen BitMine trotz Milliardenverlusten antizyklisch zukauft. Gleichzeitig verliert die Kryptowährung technologisch an Boden.

Ethereum Aktie
Kurz & knapp:
  • Kritische Chartunterstützung bei 1.900 Dollar
  • BitMine kauft trotz Verlusten weiter zu
  • Technologische Trägheit belastet Ethereum
  • Kapitalrotation zu Bitcoin-basierten Lösungen

Die zweitgrößte Kryptowährung steht unter massivem Druck. Ethereum notiert aktuell bei rund 2.300 Dollar – doch Charttechniker beobachten nervös die kritische Unterstützung bei 1.900 Dollar. Ein Bruch dieser Marke könnte eine Lawine von Zwangsliquidationen auslösen. Während Kleinanleger verunsichert auf die roten Kerzen starren, zeigt sich ein interessantes Bild: Ausgerechnet in dieser Phase greifen einige institutionelle Akteure antizyklisch zu.

BitMine kauft für weitere 97 Millionen Dollar zu

Das Krypto-Unternehmen BitMine Immersion Technologies sitzt auf Buchverlusten von 6 Milliarden Dollar – und kauft trotzdem weiter. Das Management um CEO Tom Lee erwarb mitten im Abschwung zusätzliche 41.788 ETH zu einem Durchschnittspreis von 2.317 Dollar. Damit hält BitMine nun 4,285 Millionen Ethereum, was etwa 3,5 Prozent des gesamten umlaufenden Bestands entspricht.

Die Aktie des Unternehmens notiert auf dem tiefsten Stand seit Juni 2025. Analysten warnen vor einem gefährlichen Dominoeffekt: Bei weiter fallenden Kursen könnte die hohe Hebelwirkung des Portfolios zum Problem werden. Das Insolvenzrisiko ist real – für sicherheitsorientierte Anleger definitiv kein Investment.

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Ein stabilisierender Faktor bleibt die Staking-Strategie. Rund 2,9 Millionen ETH sind gestakt und generieren laufende Erträge. Im ersten Quartal 2026 soll zudem die eigene Staking-Infrastruktur „MAVAN“ an den Start gehen. Ob das reicht, um das Vertrauen zurückzugewinnen, bleibt offen.

Technologische Trägheit wird zum Handicap

Das größere Problem liegt tiefer: Ethereum verliert technologisch an Boden. Die Liquidität ist durch zahlreiche Layer-2-Lösungen zersplittert, hohe Gebühren und langsame Bestätigungen frustrieren Nutzer. Während Ethereum noch mit der eigenen Skalierung kämpft, fließt Kapital in jüngere, agilere Infrastrukturprojekte.

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Marktteilnehmer beobachten eine Rotation hin zu Bitcoin-basierten Lösungen. Projekte wie Bitcoin Hyper versprechen, die Sicherheit von Bitcoin mit moderner Hochgeschwindigkeitstechnologie zu verbinden. Die Integration der Solana Virtual Machine soll schnelle Transaktionen bei minimalen Kosten ermöglichen – ein direkter Angriff auf Ethereums Schwachstellen.

Der Presale von Bitcoin Hyper hat bereits über 31 Millionen Dollar eingesammelt. Der aktuelle Token-Preis liegt bei 0,0136751 Dollar – weit unter den Bewertungen etablierter Layer-2-Protokolle. Ob sich daraus eine echte Alternative entwickelt, werden die kommenden Monate zeigen.

Für Ethereum wird die 1.900-Dollar-Marke zur Bewährungsprobe. Ein Unterschreiten könnte technische Verkaufssignale auslösen und den Abwärtstrend beschleunigen. Die nächsten Handelstage dürften entscheidend sein.

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