Ethereum steckt fest. Seit Tagen pendelt die zweitgrößte Kryptowährung zwischen 3.050 und 3.180 Dollar, ohne dass Bullen oder Bären die Oberhand gewinnen. Diese Phase der Konsolidierung könnte jedoch trügerisch sein – denn was wie Stagnation aussieht, ist womöglich die Ruhe vor dem Sturm.
Die entscheidende Marke liegt bei 3.200 Dollar. Hier scheitern die Käufer seit Wochen. Solange dieser Widerstand nicht nachhaltig überwunden wird, bleibt der Ausblick verhalten. Gleichzeitig wirkt die psychologische Schwelle von 3.000 Dollar als Unterstützung, die bisher mehrfach gehalten hat. Ein Bruch dieser Zone könnte allerdings einen Rutsch bis 2.800 Dollar auslösen.
Was treibt den Kurs nach oben?
KI-basierte Modelle rechnen für Januar 2026 mit einem mittleren Kursziel von 3.460 Dollar – sofern die 3.200er-Barriere fällt. Im optimistischen Szenario wäre sogar ein Anstieg bis 3.800 Dollar denkbar. Voraussetzung: stabile makroökonomische Rahmenbedingungen und wachsendes institutionelles Interesse.
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Die Investmentbank Standard Chartered zeigt sich trotz gesenkter Kursziele langfristig bullish. Das ursprüngliche Jahresziel von 12.000 Dollar wurde zwar auf 7.500 Dollar reduziert – das entspräche aber immer noch einem Plus von über 140 Prozent. Bis 2030 traut die Bank Ethereum sogar 40.000 Dollar zu. Grund für den Optimismus: strukturelle Vorteile durch Smart Contracts, DeFi und Layer-2-Lösungen.
Droht der Absturz unter 3.000 Dollar?
Die Bären haben durchaus Argumente auf ihrer Seite. Sollte Ethereum unter die 3.000-Dollar-Marke fallen, wäre ein Rücksetzer bis 2.500 Dollar nicht ausgeschlossen. Verschärfte regulatorische Unsicherheit, sinkende Handelsvolumina oder ein schwächelnder Bitcoin-Kurs könnten als Belastung wirken.
Allerdings halten viele Beobachter die Wahrscheinlichkeit eines langfristigen Kursverfalls für gering. Die Fundamentaldaten des Netzwerks bleiben robust: steigende Nutzung von Smart Contracts, wachsende DeFi-Aktivität und die Attraktivität von Staking sprechen für anhaltende Nachfrage nach ETH.
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Rotation ins DeFi-Ökosystem
Interessant wird es, wenn man das Verhalten prominenter Marktteilnehmer betrachtet. Arthur Hayes hat kürzlich einen größeren Teil seiner Ethereum-Position verkauft und das Kapital in DeFi-Protokolle wie Lido umgeschichtet. Diese Rotation deutet darauf hin, dass erfahrene Trader aktuell stärker auf die DeFi-Layer setzen als auf den Layer-1-Token ETH selbst.
Das muss nicht zwingend bärisch für Ethereum sein – könnte aber signalisieren, dass die nächste Wachstumsphase eher in spezifischen Protokollen als im Basis-Asset selbst stattfindet. Für Anleger bedeutet das: Die Entwicklung einzelner DeFi-Projekte im Ethereum-Ökosystem könnte kurzfristig spannender sein als ETH selbst.
Die nächsten Wochen entscheiden
Ethereum steht am Scheideweg. Entweder gelingt der Ausbruch über 3.200 Dollar – dann wäre der Weg Richtung 3.500 Dollar frei. Oder die Unterstützung bei 3.000 Dollar bricht – dann droht eine Korrektur. Die aktuelle Seitwärtsphase ist eine Positionierung des Marktes vor der nächsten größeren Bewegung. Welche Richtung es wird, zeigt sich vermutlich in den kommenden Wochen.
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