EUR/USD blickt auf die Parität

Euro Dollar
Euro Dollar
 

Seit Beginn unserer EUR/USD Analyse haben wir das Ziel der Parität auf dem Schirm und mussten dieses auch immer wieder gegen Kritiker verteidigen. Als wir im Januar 2017 bei $1.03 standen, rückte diese Einschätzung immer mehr in den Fokus und zeigte, dass gerade an den Finanzmärkten Sätze wie „das kann ich mir nicht vorstellen“ komplett fehl am Platz sind. Und nun?

Ebenso konnte sich wohl niemand vorstellen, dass eine kleine digitale Währung die hauptsächlich von Kriminellen und „Nerds“ genutzt wurde (so die damalige Auffassung) und bei wenigen Dollar notierte einmal jenseits die $20000 Marke klettern würde. Das Gleiche gilt für eine Berkshire Hathaway Aktie, die mittlerweile über der $300.000 Marke notiert. Was wir sagen wollen ist, dass es ein „geht nicht“ besonders an den Finanzmärkten nicht gibt und sich Märkte oft gegen vermeintlich logische fundamentale Sachverhalte stemmen.

Szenario im Euro-Dollar

Wir haben diesem Sonderbericht einen übergeordneten EUR/USD Chart beigefügt (EUR/USD 2 Weeks 1971 Chart). Dieser zeigt die Kursentwicklung zurück bis in das Jahr 1971. Den Euro selbst gab es in dieser Form zwar noch nicht, dennoch halten wir die Zurückberechnung für eine sinnvolle Ergänzung, um das langfristige übergeordnete Bild einordnen zu können. Wie zu erkennen ist sehen wir die erfolgte Aufwärtsbewegung als Diagonal, dass sich in der gelben Impulsstruktur bis zum bisherigen Allzeithoch in der $1.60 Region ausdehnen konnte. 

Langfristchart im EUR/USD
Langfristchart im EUR/USD

In einem Diagonal sind Überlappungen und ein Schneiden der einzelnen Wellen normal, wie sie hier zu beobachten. Mitte 2008 befinden wir uns in einer Korrektur, die Ihr Tief bei $1.03402 markieren konnte.

Wir zählen dies als Welle a in Gelb und erwarten aktuell eine substanzielle Gegenbewegung der Bullen. Die Rede ist von Welle b in Gelb die uns jetzt in Regionen der $1.40 befördern kann, ehe die finale Abwärtsbewegung der Korrektur einsetzt. Im Anschluss an das Hoch der Welle b erwarten wir, wie der Titel schon verrät ein Anlaufen der Parität. 

In dieser Region wird Welle (II) in Grün zu einem Ende kommen und es stehen wieder höhere Kurse vor der Tür. Der zeitliche Horizont dieser Bewegung bleibt sehr schwierig abzuschätzen und ist im Rahmen der Elliott-Wellen-Theorie nicht präzise bestimmbar. Die Tatsache, dass sich Welle a in Gelb über die letzten 10 Jahre ausgedehnt hat, kann hier als Wegweiser für den Zeithorizont gelten. Wir sind hier also auf wirklich hohen Zeitebenen unterwegs und Welle b könnte sich noch weitere 7-8 Jahre in die Länge ziehen.

Bullishes Szenario

Bullishes Chartbild im EUR/USD
Bullishes Chartbild im EUR/USD

Als Alternative haben wir 3 in Reihe geschaltete 1,2 Setups ausgebaut. Dies würde allerdings bedeuten, dass sich der EUR/USD in völlig neue Sphären verabschieden würde und ein derart starker Euro mit einem Ende der Dollar Hegemonie einhergehen müsste, was die USA sehr wahrscheinlich nicht kampflos (im wahrsten Sinne des Wortes) hinnehmen würden. Das Szenario dient also mehr die Möglichkeit des Kursverlaufes aufzuzeigen und hat daher eher eine untergeordnete Wahrscheinlichkeit.

Zusammengefasst kann gesagt werden, wir suchen nach einem neuen Einstieg und werden diesen sobald unsere Indikatoren uns den besten Zeitpunt zum Einstieg liefern tätigen und gleichzeitig eine Nachricht per Mail mit allen Daten zum Einstieg verschicken. Wenn Sie diese Mail erhalten wollen und generell Deutschlands präziseste Währungsanalyse testen möchten, kostenlos anmelden unter www.hkcmanagement.de

Ihr Philip Hopf

Philip Hopf
Über Philip Hopf 124 Artikel
Philip Hopf ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter der HKCM. Seit 2005 ist er aktiv an den Finanzmärkten als Trader und Investor aktiv. Er spezialisiert sich auf den Index und Rohstoff- sowie Aktienbereich. Dabei nutzt er die Elliott Wave Analysemethodik um Zielbereiche und Trendwendepunkte in den jeweiligen Märkten zu berechnen.
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