EUR/USD deutlich unter Druck und testet erneut das Vorjahrestief

Euroscheine
 

Der Euro ist weiterhin schwach. Bisher schaffte es dieser Markt nicht, den Abwärtstrend zu brechen und eine Erholung einzuläuten. Allerdings könnte das Vorjahrestief ein wenig Unterstützung bieten. Schauen wir uns nun die Charttechnik genauer an.


Trend des Wochenchart: Aufwärts/Seitwärts


Euro Chart im großen Timeframe
EUR/USD im Wochenchart – Vorjahrestief unterstützt

Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Anfang 2017. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1225.


Das Devisenpaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) hat in der vergangenen Woche stärker nachgegeben und wieder bis auf das Niveau des Vorjahrestiefs bei 1,1215 zurückgefallen.

Ausgehend vom Jahrestief bei 1,1107 liegt noch ein definierter Aufwärtstrend vor, der mit der vergangenen Woche stark korrigiert wurde.

Die im Chart eingezeichnete langfristige Aufwärtstrendlinie (grün) wurde bislang nicht unterschritten, was positiv zu werten ist.


Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung von EUR/USD?


Der EUR/USD Wochenchart ist verhalten positiv bzw. neutral einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat noch ein Kursanstieg zum Märzhoch bei 1,1448 bzw. eine Seitwärtsbewegung zwischen 1,1100 und 1,1400.

Lesen Sie hier: Euro meldet sich zurück

Das Chartbild würde erst dann auf negativ drehen, wenn das Jahrestief bei 1,1110 und die im Chart grün eingezeichnete aufwärts gerichtete Trendlinie unterschritten werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Karsten Kagels

Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 68 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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