Inmitten von Dividendenkürzungen und schwierigen Tarifverhandlungen gibt es für Evonik-Aktionäre einen überraschenden Lichtblick. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs in den USA könnte dem Spezialchemiekonzern eine unverhoffte Finanzspritze bescheren. Kommt diese Entlastung genau zur richtigen Zeit vor den endgültigen Jahreszahlen?
Millionenbetrag im Feuer
Auslöser für die neue Fantasie ist eine Entscheidung des US Supreme Court vom 20. Februar 2026. Das Gericht erklärte bestimmte Zölle für unrechtmäßig, die auf einem veralteten Gesetz basieren. Evonik prüft nun intensiv, ob bereits gezahlte Abgaben zurückgefordert werden können. Im Raum steht ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag – eine willkommene Einnahme in einer Phase, in der die Bilanzen der Chemieindustrie unter Druck stehen.
Der Markt reagierte am Freitag jedoch noch verhalten. Die Aktie notierte zuletzt bei 14,85 Euro, was einem Wochenverlust von rund 3 Prozent entspricht. Dies spiegelt die anhaltende Skepsis der Anleger wider, da die Branche weiterhin unter hohen Energiepreisen und einer schwachen Konjunktur leidet. Parallel dazu belasten die laufenden Tarifverhandlungen die Stimmung.
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Spannung vor dem 4. März
Ob der potenzielle Geldsegen aus den USA die Stimmung nachhaltig aufhellen kann, dürfte sich am kommenden Mittwoch zeigen. Am 4. März präsentiert der Konzern seine geprüften Ergebnisse für 2025 und den Ausblick auf das laufende Jahr. Nach der bereits im Vorfeld kommunizierten Dividendenkürzung achten Investoren nun besonders darauf, wie das Management die finanzielle Stabilität in diesem herausfordernden Umfeld sichern will.
Der mögliche Zufluss aus den USA wäre ein positives Signal, löst aber die strukturellen Probleme der Chemiebranche nicht allein. Für die kommenden Tage bleibt entscheidend, ob Evonik eine glaubwürdige Strategie für das laufende Geschäftsjahr vorlegen kann, um den Kurs oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts von knapp 14 Euro zu stabilisieren.
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