Bristol Myers Squibb hat eine Phase-1-Studie mit dem Wirkstoffkandidaten BMS-986506 gestartet — einem sogenannten Molecular-Glue-Degrader zur Behandlung von Nierenkrebs. Für Evotec bedeutet das Timing mehr als nur gute Nachrichten: Die 10-Millionen-Dollar-Meilensteinzahlung kommt mitten in einer der schwierigsten Restrukturierungsphasen der Unternehmensgeschichte.
Molecular Glues: Wissenschaft trifft Klinik
BMS-986506 gehört zur Klasse der CELMoD-Verbindungen — Moleküle, die gezielt Proteine zum Abbau bringen, die sich mit klassischen Wirkstoffen kaum angreifen lassen. Die Verbindung wurde über Evotecs integrierte Drug-Discovery-Plattform entwickelt, die auf großskaliger Proteomik und der hauseigenen Analyseplattform PanHunter basiert. Der Eintritt in die klinische Phase markiert den ersten klinischen Meilenstein in der strategischen Protein-Degradations-Partnerschaft mit BMS.
Umbau läuft, Prognose bleibt eng
Parallel zum wissenschaftlichen Fortschritt läuft das Transformationsprogramm „Horizon“ auf Hochtouren. Evotec plant, die Zahl seiner globalen Standorte auf zehn zu reduzieren und bis zu 800 Stellen abzubauen — mit dem Ziel, jährlich rund 75 Millionen Euro einzusparen.
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Das schlägt sich in einer vorsichtigen Prognose nieder: Für 2026 erwartet das Unternehmen Umsätze zwischen 700 und 780 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA von lediglich null bis 40 Millionen Euro — deutlich unter den Markterwartungen. Innerhalb des Konzerns wächst das Biologics-Segment mit einem erwarteten Umsatzplus von 40 Prozent auf rund 259 Millionen Euro kräftig, während das Discovery-Segment mit einem Rückgang von 13 Prozent auf rund 529 Millionen Euro unter Druck steht.
Die Aktie liegt aktuell rund 48 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 8,32 Euro. Am 8. April legt Evotec die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vor — dann wird sich zeigen, ob die ersten Fortschritte bei der Profitabilität ausreichen, um das mittelfristige Ziel von über einer Milliarde Euro Umsatz bis 2030 glaubwürdig zu untermauern.
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