Bei Evotec tut sich was in den Aktionärsstrukturen. Gleich zwei namhafte Investoren haben ihre Positionen deutlich aufgestockt – und das dürfte kein Zufall sein.
MAK Capital stockt massiv auf
Der US-Investor Michael Kaufman und sein MAK Capital Fund haben die Schwelle von 5 Prozent überschritten. Am 9. Januar 2026 kletterte der Gesamtanteil auf 5,17 Prozent – bestehend aus direkten Stimmrechten (5,01 Prozent) und Instrumenten (0,16 Prozent). Zum Vergleich: Bei der letzten Meldung lag der Anteil noch bei nur 5,03 Prozent, wobei damals die Instrumente mit 2,14 Prozent deutlich höher gewichtet waren. MAK Capital hat seine direkte Position also substanziell ausgebaut und setzt nun stärker auf echte Aktien statt auf Finanzderivate.
Die Aktien werden über eine verschachtelte Struktur gehalten. An der Spitze steht Michael Kaufman persönlich, darunter agieren MAK Capital One LLC, MAK Management LLC sowie der Hauptfonds MAK Capital Fund LP. Insgesamt hält die Gruppe 8,9 Millionen Stimmrechte – bei einer Gesamtzahl von knapp 178 Millionen ausstehenden Aktien.
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Goldman Sachs dreht auf
Noch spektakulärer die Bewegung bei Goldman Sachs. Die US-Investmentbank hat innerhalb weniger Tage ihre Position massiv hochgefahren. Am 9. Januar lag der Gesamtanteil noch bei 3,68 Prozent – nur vier Tage später, am 13. Januar 2026, waren es bereits 6,12 Prozent.
Die Steigerung erfolgte fast ausschließlich über Instrumente. Goldman hält nur 0,06 Prozent direkte Stimmrechte, dafür aber 6,06 Prozent über Finanzinstrumente. Besonders auffällig: Die „Right Of Use“-Positionen explodierten von 5 Millionen auf über 8,38 Millionen Aktien. Hinzu kommen Swaps und Call Warrants mit Laufzeiten bis 2036. Goldman agiert hier eindeutig nicht als passiver Anleger, sondern setzt auf komplexe Derivatstrukturen.
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Was steckt dahinter?
Warum steigen gleich zwei Schwergewichte nahezu zeitgleich ein? Die Meldungen deuten auf ein koordiniertes Interesse hin – möglicherweise wittern beide Chancen in der aktuellen Bewertung. Evotec hat turbulente Monate hinter sich, der Kurs ist unter Druck geraten. Genau solche Phasen nutzen Profis gerne zum Aufbau von Positionen.
Goldman setzt dabei auf Hebelprodukte und kurzfristige Flexibilität, MAK Capital hingegen auf langfristige Beteiligungen. Zwei unterschiedliche Strategien – aber ein gemeinsames Ziel: Von einer möglichen Erholung zu profitieren. Ob die Rechnung aufgeht, zeigt sich in den kommenden Wochen.
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