Während die Aktie von Exelixis bei rund 44,47 Dollar notiert, trennen sich gleich mehrere Führungskräfte von Anteilen. Innerhalb weniger Tage verkauften drei Insider Aktien im Gesamtwert von über 2,2 Millionen Dollar. Was steckt dahinter?
Koordinierte Verkäufe im Februar
Am 13. Februar veräußerte Direktorin Sue Gail Eckhardt 3.856 Aktien für etwa 168.854 Dollar zu Preisen zwischen 42,89 und 43,89 Dollar. Am selben Tag verkaufte Director Oliver Bob 30.250 Anteile für rund 1,3 Millionen Dollar – allerdings hatte er zuvor auch 9.088 Aktien durch Optionsausübung zum günstigen Preis von 19,28 Dollar erworben. Den Abschluss bildete am 18. Februar Senior Vice President und General Counsel Brenda Hefti mit einem Verkauf von 18.669 Aktien im Wert von 821.622 Dollar.
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Alle drei Transaktionen erfolgten über vorab festgelegte Handelspläne nach Regel 10b5-1, die bereits im November 2025 aufgesetzt wurden. Hefti veräußerte zusätzlich am 15. Februar 5.430 Aktien zu 43,92 Dollar, um Steuerverpflichtungen aus vested Performance-Aktien zu decken.
Starke Fundamentaldaten trotz Insider-Verkäufen
Die Verkäufe erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem das Biopharma-Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 11,55 Milliarden Dollar solide Kennzahlen vorweist. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei moderaten 15,94, die Eigenkapitalrendite erreicht starke 36 Prozent. Analysten bewerten die Aktie mehrheitlich als unterbewertet – einige Kursziele liegen bei bis zu 60 Dollar.
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Im vierten Quartal 2025 übertraf Exelixis die Gewinnerwartungen deutlich: Mit einem Gewinn je Aktie von 0,97 Dollar lag man 21,25 Prozent über der Prognose von 0,80 Dollar. Die Umsätze von 598,66 Millionen Dollar blieben allerdings leicht hinter den erwarteten 604,56 Millionen Dollar zurück. H.C. Wainwright erhöhte daraufhin das Kursziel von 52 auf 54 Dollar und begründete dies mit niedrigeren Steuerausgaben als erwartet.
Besonders optimistisch zeigen sich Analysten bei Citizens, die ihr Kursziel von 50 Dollar bekräftigten. Der Fokus liegt auf dem Krebsmedikament Zanzalintinib, für das Diskussionen auf dem ESMO-Kongress 2025 vielversprechende Daten bei metastasiertem kolorektalem Karzinom zeigten. Interessanterweise kauft das Management parallel zu den Insider-Verkäufen aggressiv eigene Aktien zurück – ein Signal für Vertrauen in die künftige Entwicklung.
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