Exelon macht in Pennsylvania einen überraschenden Rückzieher. Die Tochtergesellschaft PECO hat ihren Antrag auf höhere Strom- und Gaspreise offiziell zurückgezogen. Das sorgt für Unruhe am Markt.
PECO stoppt Tariferhöhung
Das Unternehmen begründet den Schritt mit dem hohen Kostendruck auf Haushalte und Unternehmen. Ursprünglich wollte PECO die Tarife um rund 510 Millionen Dollar anheben. Nun müssen Großprojekte und die Modernisierung des Stromnetzes neu bewertet werden.
Die Reaktion der Analysten folgte prompt. Drei große Bankhäuser stuften die Aktie am Freitag herab. Barclays reduzierte das Kursziel auf 49 Dollar und verwies auf das schwierige regulatorische Umfeld in Maryland, Pennsylvania und Illinois. Diese Regionen machen fast 60 Prozent der Konzerneinnahmen aus.
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An der Börse hinterließ die Nachricht Spuren. Die Aktie verlor zuletzt knapp drei Prozent auf 38,85 Euro. Damit weitete sich das Minus der vergangenen sieben Tage auf über sieben Prozent aus.
Finanzziele bleiben bestehen
Der Vorstand hält an seinen Zielen fest. Für 2026 erwartet Exelon weiterhin einen bereinigten Gewinn von bis zu 2,91 Dollar je Aktie. Das langfristige jährliche Gewinnwachstum soll bis 2029 stabil bleiben.
Um den Ausfall in Pennsylvania zu kompensieren, plant Exelon interne Effizienzsteigerungen. Der Investitionsplan von 41,3 Milliarden Dollar bleibt bestehen. Das Management strebt weiterhin ein jährliches Wachstum von mindestens fünf Prozent an. Klarheit über die genaue Kapitalallokation wird der Quartalsbericht im Mai liefern.
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