Der US-Energiekonzern Exxon Mobil ordnet sein weltweites Geschäft neu. Während in Texas eine neue Flüssiggasanlage den Betrieb aufnimmt, um europäische Versorgungslücken zu schließen, stehen in anderen Teilen der Welt die Zeichen auf Abschied. Diese strategischen Verschiebungen spiegeln den klaren Fokus des Managements auf margenstarke Großprojekte wider.
Flüssiggas für Europa
Ab Juni wird die Anlage „Golden Pass“ in Texas erstmals Flüssiggas (LNG) nach Italien liefern. Das Gemeinschaftsprojekt, an dem Exxon Mobil 30 Prozent und QatarEnergy 70 Prozent halten, soll dabei helfen, aktuelle europäische Engpässe auszugleichen. Diese waren durch Lieferausfälle aus Katar entstanden. Die erste Produktionslinie ist bereits in Betrieb gegangen. Wenn die Anlage vollständig hochgefahren ist, wird die Exportkapazität bei beachtlichen 18,1 Millionen Tonnen pro Jahr liegen.
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Fokus auf lukrative Kernmärkte
Parallel zum Ausbau des Gasgeschäfts trennt sich der Konzern offenbar von Randbereichen. Aktuell prüft das Management einen vollständigen Rückzug aus Neuseeland. Die Investmentbank Goldman Sachs wurde bereits beauftragt, den Verkauf des dortigen Tankstellennetzes und der Terminals auszuloten. Das frei werdende Kapital fließt stattdessen in renditestärkere Regionen wie das Permian-Becken oder Guyana.
Auch in Afrika stehen die Zeichen auf Expansion. So plant Exxon Mobil in Nigeria den zügigen Ausbau von Tiefseeprojekten. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die dortige Ölförderung durch gezielte Bohrungen auf 250.000 Barrel pro Tag steigen.
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Rückkehr nach Texas
Auf Unternehmensebene rückt Texas ebenfalls weiter in den Mittelpunkt. Der Vorstand empfiehlt den Aktionären, den rechtlichen Hauptsitz von New Jersey in den südlichen Bundesstaat zu verlegen. Dort laufen ohnehin bereits seit 1989 die operativen Fäden zusammen.
An der Börse kommen die klaren strategischen Weichenstellungen gut an. Gestern legte das Papier im US-Handel um 1,8 Prozent zu. Die Schweizer Großbank UBS bestätigte angesichts der soliden Aufstellung erst kürzlich ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 171 US-Dollar. Zusätzlichen Rückhalt bietet Anlegern die verlässliche Ausschüttungspolitik: Laut InvestingPro-Daten hat der Energiekonzern seine Dividende nun im 43. Jahr in Folge angehoben.
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