Die FACC AG baut ein neues Werk in Oberösterreich – und investiert 120 Millionen Euro in die Zukunft der zivilen Luftfahrt. Das ist eine klare Antwort auf die steigende Nachfrage der großen Flugzeughersteller.
Die Aktie? Sie gab am Freitag um 4,79 Prozent auf 15,50 Euro nach. Kein Drama. Auf Jahressicht steht ein Plus von 134,49 Prozent. Und das 52-Wochen-Hoch bei 17,90 Euro liegt nur 13,4 Prozent entfernt.
Werk für die nächste Hochlaufphase
Am Standort St. Martin im Innkreis entsteht auf 20.000 Quadratmetern eine neue Fertigung für große Strukturbauteile – Höhen- und Seitenleitwerke, die in den steigenden Produktionsraten der Hersteller gebraucht werden.
Mitte 2028 soll die Anlage in Betrieb gehen, der Hochlauf ist bis Ende 2029 geplant. Airbus will die A320neo-Fertigung langfristig auf 75 Maschinen pro Monat ausweiten. Solche Vorgaben zwingen die gesamte Lieferkette zu Investitionen. FACC zieht mit.
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Operativ läuft es rund
Das erste Quartal 2026 untermauert den Schritt. Der Umsatz stieg um 11,8 Prozent auf 258,2 Millionen Euro. Das operative Ergebnis verdoppelte sich auf 9,7 Millionen Euro – auch dank des internen Effizienzprogramms „CORE“.
Analysten sehen FACC gut positioniert. Die Erste Group hob das Kursziel von 15 auf 18,70 Euro. ODDO BHF bestätigte die „Outperform“-Einstufung und verweist auf das erwartete zweistellige organische Wachstum über mehrere Jahre.
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 steht. Die Expansion ist finanziert. Jetzt geht es um die Umsetzung – und darum, ob der Luftfahrtboom die versprochenen Produktionsraten wirklich liefert.
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