Facc Aktie: Erste Group hebt Ziel auf 18,70 Euro

Der Zulieferer FACC baut eine neue Fertigungsstätte in Oberösterreich und reagiert damit auf die steigende Nachfrage von Airbus und Boeing.

Facc Aktie
Kurz & knapp:
  • Neues Werk in Oberösterreich geplant
  • Investitionssumme von 120 Millionen Euro
  • Umsatzplus von 11,8 Prozent im ersten Quartal
  • Analysten heben Kursziele an

Die FACC AG baut ein neues Werk in Oberösterreich – und investiert 120 Millionen Euro in die Zukunft der zivilen Luftfahrt. Das ist eine klare Antwort auf die steigende Nachfrage der großen Flugzeughersteller.

Die Aktie? Sie gab am Freitag um 4,79 Prozent auf 15,50 Euro nach. Kein Drama. Auf Jahressicht steht ein Plus von 134,49 Prozent. Und das 52-Wochen-Hoch bei 17,90 Euro liegt nur 13,4 Prozent entfernt.

Werk für die nächste Hochlaufphase

Am Standort St. Martin im Innkreis entsteht auf 20.000 Quadratmetern eine neue Fertigung für große Strukturbauteile – Höhen- und Seitenleitwerke, die in den steigenden Produktionsraten der Hersteller gebraucht werden.

Mitte 2028 soll die Anlage in Betrieb gehen, der Hochlauf ist bis Ende 2029 geplant. Airbus will die A320neo-Fertigung langfristig auf 75 Maschinen pro Monat ausweiten. Solche Vorgaben zwingen die gesamte Lieferkette zu Investitionen. FACC zieht mit.

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Operativ läuft es rund

Das erste Quartal 2026 untermauert den Schritt. Der Umsatz stieg um 11,8 Prozent auf 258,2 Millionen Euro. Das operative Ergebnis verdoppelte sich auf 9,7 Millionen Euro – auch dank des internen Effizienzprogramms „CORE“.

Analysten sehen FACC gut positioniert. Die Erste Group hob das Kursziel von 15 auf 18,70 Euro. ODDO BHF bestätigte die „Outperform“-Einstufung und verweist auf das erwartete zweistellige organische Wachstum über mehrere Jahre.

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 steht. Die Expansion ist finanziert. Jetzt geht es um die Umsetzung – und darum, ob der Luftfahrtboom die versprochenen Produktionsraten wirklich liefert.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.