Nach den Q1-Zahlen bekräftigen zwei Analysehäuser ihre positive Einschätzung für Facc. Die Kursziele liegen deutlich über dem aktuellen Kurs — trotz geopolitischer Belastungen.
Oddo und Montega sehen Margenausbau
Oddo stuft Facc weiter mit „Outperform“ ein und hebt das Kursziel von 15,50 auf 16,00 Euro. Die Margen lagen im ersten Quartal unter den Erwartungen. Allerdings verbesserte sich die EBIT-Marge das vierte Quartal in Folge gegenüber dem Vorjahr. Das CORE-Effizienzprogramm trägt dazu bei. Oddo erwartet, dass die EBIT-Marge von 4,3 Prozent im Geschäftsjahr 2025 auf 7,8 Prozent bis 2027 steigt.
Montega bleibt bei der Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 17,00 Euro. Analyst Bastian Brach hebt hervor, dass die EBIT-Marge auf 3,8 Prozent kletterte — ein Plus von 1,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Beide Häuser sehen organisches Wachstum im zweistelligen Bereich bis 2028, getragen vom Produktionshochlauf der Flugzeughersteller und dem Drohnenmarkt.
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Geopolitik bleibt der Störfaktor
Ein zentrales Thema in beiden Analysen: die Lage im Nahen Osten. Der seit Ende Februar anhaltende Konflikt im Iran erhöht den Koordinationsbedarf mit globalen Kunden. Hohe Material- und Personalkosten belasten zusätzlich. Montega-Analyst Brach sieht die Lieferkettenverschiebungen als temporär — die strukturelle Nachfrage im Luftfahrtmarkt bleibe intakt.
Facc selbst bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. Das Unternehmen erwartet Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent sowie eine weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses. Die breite Spanne spiegelt die anhaltende Unsicherheit im globalen Umfeld wider.
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Kurs hat Luft nach oben
Die Facc-Aktie notiert aktuell bei 13,78 Euro — rund 11 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 15,50 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Kurs knapp 20 Prozent zugelegt. Bis zum Kursziel von Montega bei 17,00 Euro wäre das ein weiteres Plus von rund 23 Prozent.
Oddo sieht die aktuelle Bewertung als zu niedrig: Das zweistellige Wachstumspotenzial und die erhebliche Margenausweitung spiegeln sich im Kurs noch nicht vollständig wider. Wann das Marktumfeld diese Lücke schließt, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell sich die Lieferkettenstörungen auflösen — und wie sich die Lage im Nahen Osten entwickelt.
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