FactSet Research Systems meldet solide Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026. Der Gewinn kletterte auf 152,6 Millionen Dollar – ein Plus gegenüber den 150 Millionen Dollar des Vorjahresquartals. Bereinigt um Sondereffekte erreichte das Ergebnis sogar 169,6 Millionen Dollar. Der Umsatz legte um 6,9 Prozent auf 607,6 Millionen Dollar zu.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 4,51 Dollar, verglichen mit 4,37 Dollar im Vorjahr. Damit übertraf das Unternehmen die Analystenerwartungen von durchschnittlich 4,36 Dollar je Aktie. Haupttreiber des Wachstums waren institutionelle Käufer und Dealmaker-Kunden.

Abo-Geschäft auf Wachstumskurs

Der Annual Subscription Value (ASV) – ein wichtiger Indikator für die künftige Umsatzentwicklung – erreichte zum 30. November 2025 einen Wert von 2,41 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Organisch, also ohne Währungseffekte und Übernahmen, betrug das Plus 132,9 Millionen Dollar.

Die Kundenbasis wuchs um sieben auf 9.003 Kunden, die Nutzerzahl erhöhte sich um 2.539 auf knapp 240.000. Besonders erfreulich: Die jährliche Kundenbindungsrate liegt bei über 95 Prozent.

Aktienrückkäufe massiv ausgeweitet

Im ersten Quartal kaufte FactSet 478.100 eigene Aktien für rund 140 Millionen Dollar zurück – zu einem Durchschnittspreis von 292,61 Dollar je Papier. Am 16. Dezember 2025 beschloss der Verwaltungsrat eine kräftige Aufstockung: Die bestehende Rückkaufautorität von 400 Millionen Dollar wurde auf eine Milliarde Dollar erhöht. Das Signal: Das Management ist vom langfristigen Wert der Aktie überzeugt.

Prognose bestätigt

Für das Gesamtjahr 2026 hält FactSet an seiner bisherigen Prognose fest. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 16,90 und 17,60 Dollar liegen. Der Umsatz wird in einer Bandbreite von 2,42 bis 2,45 Milliarden Dollar erwartet. Die bereinigte operative Marge dürfte zwischen 34,0 und 35,5 Prozent erreichen.

Die operative Marge sank allerdings im Berichtsquartal auf 31,6 Prozent, nach 33,6 Prozent im Vorjahr. Ursache waren höhere Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sowie gestiegene Technologie- und Personalkosten.

Cashflow überzeugt

Besonders stark entwickelte sich der operative Cashflow: Er stieg um 40,4 Prozent auf 121,3 Millionen Dollar. Der freie Cashflow legte sogar um knapp 50 Prozent auf 90,4 Millionen Dollar zu – ein Zeichen für die finanzielle Stärke des Datenanbieters.

Im vorbörslichen Handel an der New York Stock Exchange legte die Aktie um rund 2 Prozent auf 302 Dollar zu.