Fermi Inc. leitet eine Zäsur ein. Unter dem Schlagwort „Fermi 2.0“ baut das Unternehmen seine Führungsspitze radikal um, während der Druck am Kapitalmarkt massiv zunimmt. Gründer Toby Neugebauer gibt den Posten des Chief Executive Officer ab, bleibt dem Board of Directors jedoch als Mitglied erhalten.
Parallel zum Rückzug des Gründers verlässt auch Finanzchef Miles Everson seine Position. Er wechselt ebenfalls in das Board der Gesellschaft. Die operative Leitung übernimmt vorerst ein neu geschaffenes „Office of the CEO“, bestehend aus Jacobo Ortiz Blanes und Anna Bofa. Ortiz Blanes fungierte bislang als operativer Leiter, Bofa war als Beraterin für das Gremium tätig.
Die Suche nach einer dauerhaften Besetzung für den Chefposten hat bereits begonnen. Das Unternehmen beauftragte die Personalberatung Heidrick & Struggles mit dem Prozess. Flankiert wird der Umbau durch Marius Haas, der den Vorsitz des Boards übernimmt, sowie den Neuzugang Jeffrey S. Stein.
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Hinter der Fassade des personellen Neuanfangs steht das ambitionierte „Project Matador“ in Amarillo, Texas. Fermi plant dort einen gewaltigen Rechenzentrum-Campus mit einer Kapazität von 17 Gigawatt. Bislang fehlen dem Unternehmen jedoch die Einnahmen, um die hohen Investitionskosten zu decken.
Die Aktie reagiert empfindlich auf die Unsicherheit und verliert heute über 20 Prozent an Wert. Bei einem Kurs von 4,46 Euro beläuft sich das Minus seit Jahresbeginn auf rund 41 Prozent. Marktbeobachter verweisen auf die schwierige Suche nach einem Anker-Mieter für das rund 3.000 Hektar große Areal.
Die neue Führung muss nun beweisen, dass die strukturellen Änderungen mehr als nur Kosmetik sind. Ohne den Abschluss verbindlicher Leasingverträge für den Standort in Texas bleibt das Vorhaben finanziell kaum tragfähig. Die Gespräche mit dem Texas Tech University System über Fristverlängerungen für wichtige Meilensteine stellen dabei die nächste konkrete Hürde dar.
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