Fermi treibt sein ehrgeiziges „Project Matador“ in Texas voran, um den enormen Energiehunger von KI-Rechenzentren zu stillen. Während die Finanzierungssummen für das private Stromnetz die Milliarden-Marke überschreiten, fehlen bisher die entscheidenden Unterschriften der großen Tech-Giganten. Der Erfolg hängt nun davon ab, ob das Unternehmen die nötigen Ankermieter für seine Vision gewinnen kann.
Finanzierung erreicht Meilenstein
Das Unternehmen hat sich eine weitere Finanzierungszusage über 156,25 Millionen US-Dollar von Yorkville Advisors gesichert. Damit steigt das gesamte zugesagte Kapital für das texanische Infrastrukturprojekt auf über eine Milliarde US-Dollar. Diese Mittel sind essenziell, um die allgemeine Unternehmensentwicklung zu stützen und die technische Infrastruktur vorzubereiten. Zuvor hatte bereits eine Finanzierung für Gasturbinen den Weg geebnet, um die Energieerzeugung am Standort Amarillo zu beschleunigen.
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Parallel dazu macht Fermi Fortschritte bei den behördlichen Genehmigungen. Das Unternehmen reichte bei der texanischen Umweltbehörde TCEQ einen zweiten Antrag für Luftreinhaltung ein, der weitere fünf Gigawatt (GW) Kapazität abdeckt. Eine erste Genehmigung für sechs Gigawatt liegt bereits seit Februar 2026 vor. Langfristig strebt Fermi eine Gesamtkapazität von 17 GW an, wobei ein Mix aus Erdgas, Kernkraft, Solar und Batteriespeichern zum Einsatz kommen soll.
Die Suche nach den Tech-Giganten
Trotz der massiven Investitionen steht die Aktie unter Druck und markierte gestern bei 4,12 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Ein Grund für die Zurückhaltung der Anleger dürfte die noch fehlende Bindung von Großkunden sein. Das Management betont zwar, dass Verhandlungen mit zahlungskräftigen Partnern laufen, doch verbindliche Mietverträge mit sogenannten Hyperscalern stehen noch aus. Solche Partner mit erstklassiger Bonität gelten als Schlüssel, um weitere Projektfinanzierungen freizuschalten.
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Reicht das „HyperGrid“-Konzept aus, um Schwergewichte wie Microsoft oder Google langfristig an den Standort Amarillo zu binden? Die Idee, die Kapazitätsengpässe öffentlicher Stromnetze einfach zu umgehen, ist für Betreiber rechenintensiver KI-Modelle attraktiv. Allerdings müssen die physischen Bauarbeiten auf dem Campus – von der Landerschließung bis zu den Gasleitungen – nun zügig in vertragliche Zusagen münden, um den Nettoverlust des Geschäftsjahres 2025 von rund 486 Millionen US-Dollar perspektivisch auszugleichen.
Fokus auf Kernkraft-Expansion
Ein weiterer kritischer Faktor ist die geplante Erweiterung um Kernkraftwerke. Fermi setzt hier auf die Zusammenarbeit mit der US-Atomaufsichtsbehörde NRC bezüglich der geplanten AP1000-Reaktoren. Das Projekt wurde als einer der ersten Teilnehmer für ein beschleunigtes Umweltprüfverfahren der Behörde ausgewählt. Dieser regulatorische Vorsprung könnte entscheidend sein, um die ehrgeizigen Kapazitätsziele von 17 Gigawatt in den kommenden Jahren tatsächlich zu erreichen.
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