Der Machtkampf bei Fermi Inc. erreicht eine neue Stufe. Während Mitgründer Toby Neugebauer den sofortigen Verkauf fordert, schlägt das Board einen anderen Weg ein. Mit der Strategie „Fermi 2.0“ will das Management das Unternehmen als eigenständigen Akteur für KI-Infrastruktur etablieren.
Fokus auf gigantische KI-Campus
Im Zentrum der Pläne steht das Projekt Matador. Fermi plant einen privaten Campus mit einer Kapazität von 17 Gigawatt. Dieser soll Hyperscaler mit der notwendigen Energie für künstliche Intelligenz versorgen. Das Konzept bündelt verschiedene Energiequellen wie Erdgas, Kernkraft, Solar und Batteriespeicher an einem Standort.
Die personellen Konsequenzen sind bereits gezogen. Marius Haas übernimmt den Posten des Chairman. Der bisherige CEO Toby Neugebauer musste seinen Posten am 17. April räumen. Er bleibt jedoch Mitglied im Board. Parallel dazu verlegt Fermi seinen Hauptsitz nach Dallas.
Absage an Verkaufspläne
Der Verwaltungsrat erteilte der Verkaufsforderung von Neugebauer eine Absage. Ein schneller Exit entspreche nicht dem langfristigen Interesse der Aktionäre. Das Gremium sieht im Projekt Matador größeres Wertpotenzial. Statt eines Verkaufs prüft das Board nun strategische Investitionen und Joint Ventures.
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Anleger reagieren positiv auf die klare Kante des Vorstands. Die Aktie legte am Mittwoch um rund 17,5 Prozent auf 5,10 Euro zu. Dennoch bleibt die Lage an der Börse angespannt. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von rund 32 Prozent.
Trotz hoher Verluste im Geschäftsjahr 2025 verfügt Fermi über liquide Mittel. Diese Reserven sind für die kapitalintensive Entwicklung der Energieprojekte essenziell. Die aktuelle Liquidität bietet dem Management vorerst einen Puffer für den operativen Betrieb.
Fermi treibt die Umsetzung von Projekt Matador nun mit erhöhter Geschwindigkeit voran. Die nächsten Schritte umfassen die Gewinnung weiterer Mieter und die Sicherung der Finanzierung für den milliardenschweren Netzausbau.
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