FibroBiologics kämpft um den Verbleib an der Nasdaq. Mit einer massiven Zusammenlegung der Aktien will das Unternehmen den drohenden Ausschluss von der Technologiebörse abwenden. Diese Maßnahme sorgt jedoch für Verunsicherung und führt zu einer deutlichen Herabstufung durch Analysten.
Kampf gegen das Delisting
Um die Mindestanforderungen für den Börsenplatz zu erfüllen, führt FibroBiologics einen Reverse Stock Split im Verhältnis 1 zu 20 durch. Ab dem kommenden Montag, dem 30. März, reduziert sich die Zahl der umlaufenden Aktien dadurch von etwa 70,26 Millionen auf nur noch rund 3,51 Millionen Stück. Durch die Verknappung soll der Handelspreis pro Aktie künstlich steigen, um die regulatorischen Vorgaben der Nasdaq wieder dauerhaft zu erfüllen.
Analysten gehen auf Distanz
Die Marktreaktion auf den angekündigten Schritt fiel negativ aus. Die Investmentfirma D. Boral Capital senkte ihr Rating für die Aktie unmittelbar nach Bekanntgabe der Pläne von „Buy“ auf „Hold“. Die Experten verwiesen darauf, dass solche Aktienzusammenlegungen kurzfristig oft die Liquidität belasten und den Verkaufsdruck erhöhen. In dieser Übergangsphase bevorzugen es die Analysten, eine vorsichtigere Haltung einzunehmen.
Zwar konnte das Unternehmen im vierten Quartal 2025 mit einem Ergebnis je Aktie von -0,03 US-Dollar die Erwartungen übertreffen, doch die finanzielle Lage bleibt angespannt. Ein negativer freier Cashflow von rund 16,66 Millionen US-Dollar belastet die Bilanz weiterhin. Heute markierte die Aktie mit einem Minus von über 14 Prozent bei 0,16 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Am Montag wird sich zeigen, wie der Markt die Aktie unter der neuen Kennung und der gestrafften Kapitalstruktur aufnimmt.
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