Die First Horizon-Aktie hat in dieser Woche für Aufsehen gesorgt. Gleich mehrere renommierte Investmentbanken haben ihre Kursziele für das regionale Bankhaus angehoben – und das aus gutem Grund. Der Titel notiert aktuell bei 24,36 Dollar und kratzt damit am 52-Wochen-Hoch von 24,91 Dollar.
Den Auftakt machte TD Cowen, die ihr Kursziel von 26 auf 27 Dollar erhöhten, allerdings bei der neutralen Einstufung blieben. Deutlich optimistischer zeigen sich andere Häuser: Stephens zog das Kursziel auf 29 Dollar an und bekräftigte die Kaufempfehlung. RBC Capital hält an seinem Outperform-Rating fest und sieht Potenzial bis 28 Dollar.
Was steckt hinter der Analysten-Euphorie?
Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 fielen besser aus als erwartet. First Horizon meldete einen Gewinn je Aktie von 0,52 Dollar – deutlich über den prognostizierten 0,46 Dollar. Besonders beeindruckend: Die Kernerlöse vor Risikovorsorge erreichten 350 Millionen Dollar und übertrafen die Konsensschätzung um 2,0 Prozent.
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Die Zinsmarge lag bei 3,51 Prozent, während Analysten nur 3,42 Prozent erwartet hatten. Verantwortlich dafür war ein Rückgang der Einlagenkosten im Investment-Banking-Bereich um 25 Basispunkte. Das Kreditwachstum fiel mit annualisierten 7,0 Prozent deutlich dynamischer aus als die von Stephens prognostizierten 3,1 Prozent.
Ausblick weckt Begehrlichkeiten
Für 2026 stellt das Management ein Umsatzwachstum von 3 bis 7 Prozent in Aussicht – bei gleichbleibenden Kosten. Die Kreditvergabe soll im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen, getragen von breitem Wachstum im Geschäftskundenbereich.
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Stephens hebt die attraktive Bewertung hervor: Mit dem 10-fachen der geschätzten 2027er-Gewinne und dem 1,6-fachen des erwarteten Buchwerts für 2026 erscheint die Aktie günstig. Das KGV liegt aktuell bei 12,86, das niedrige PEG-Verhältnis von 0,33 deutet auf Wachstumspotenzial hin.
TD Cowen bleibt skeptischer und verweist auf den Aufschlag von 16 Prozent gegenüber Vergleichsunternehmen beim 2027er-KGV von 10,8. Die Bank handelt nahe ihrem fairen Wert – weitere Kursgewinne erfordern Überraschungen bei den antizyklischen Gebühreneinnahmen.
Die Dividendenrendite von 2,45 Prozent und 15 Jahre ununterbrochener Ausschüttungen unterstreichen die Zuverlässigkeit des Instituts. Zudem kauft das Management aggressiv eigene Aktien zurück – ein Signal des Vertrauens in die eigene Entwicklung.
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