First Majestic Silver treibt den Ausbau im Santa Elena Distrikt massiv voran. Das Unternehmen sicherte sich wichtige Baugenehmigungen für die Portale Santo Niño und Navidad. Damit steht der Weg für eine deutliche Produktionssteigerung in Mexiko frei.

Die neuen Genehmigungen ermöglichen die Erschließung tieferer Zonen. Parallel dazu meldet der Konzern hochgradige Silber- und Goldfunde aus aktuellen Bohrungen. Diese Ergebnisse stützen die Strategie, die Minenlaufzeit durch reichhaltigere Erzvorkommen zu verlängern.

Ende Juni schloss das Management den Verkauf der Del Toro Mine ab. Der Deal mit Sierra Madre bringt bis zu 60 Millionen US-Dollar ein. Das Unternehmen konzentriert sich nun verstärkt auf seine ertragreichsten Standorte.

An der Börse spiegelt sich der operative Fortschritt bisher kaum wider. Die Aktie notiert bei 14,57 Euro und damit unter dem 50-Tage-Schnitt von 16,78 Euro. Auf Monatssicht verlor das Papier rund 19 Prozent.

Trotz dieser Korrektur steht auf Jahressicht ein Plus von 107 Prozent. Die Volatilität bleibt mit annualisierten 69 Prozent jedoch hoch.

Analysten bewerten die Lage optimistisch und vergeben im Konsens ein „Moderate Buy“. Einzelne Bewertungsmodelle beziffern den fairen Wert auf 38,50 Kanadische Dollar. Das liegt signifikant über dem aktuellen Kursniveau.

Für das Jahr 2026 peilt First Majestic eine Produktion von 14,4 Millionen Unzen Silber-Äquivalent an. Der Gewinn je Aktie soll dabei um fast 42 Prozent steigen. Das entspräche einem Ergebnis von 1,05 US-Dollar pro Anteilsschein.

Der Fokus liegt nun auf dem Baustart an den neuen Portalen. Diese sollen zeitnah in den Produktionszyklus integriert werden.