First Majestic Silver bekommt weiter Aufmerksamkeit von institutionellen Investoren. Der kanadische Silberproduzent meldete für das erste Quartal 2026 einen kräftigen Umsatzsprung, verfehlte beim Gewinn je Aktie aber die Erwartungen knapp. Genau dieser Mix aus starkem Wachstum und leicht enttäuschender Marge prägt nun die Bewertung.
Investoren greifen zu
Auxano Advisors LLC hat im Schlussquartal 2025 102.000 Aktien gekauft. Der Anteil hatte damals einen Wert von rund 1,699 Millionen US-Dollar. Das signalisiert, dass professionelle Anleger die Aktie trotz der Schwankungen im Blick behalten.
Auch die Analystenseite bleibt freundlich. Der Konsens liegt bei „Moderate Buy“, das Kursziel bei 25,25 US-Dollar. Gegenüber dem aktuellen Kurs von 16,54 Euro bleibt damit noch Spielraum, zugleich zeigt der Rückgang um 2,30 Prozent an diesem Handelstag, wie nervös der Markt auf neue Impulse reagiert.
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Umsatz stark, Gewinn nicht ganz
Der eigentliche Treiber der jüngsten Debatte ist das Quartal selbst. First Majestic setzte 476,67 Millionen US-Dollar um, ein Plus von 95,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist für einen Silberförderer eine starke Ansage und unterstreicht, wie viel Rückenwind das operative Geschäft zuletzt hatte.
Beim Ergebnis pro Aktie lief es weniger rund. Mit 0,31 US-Dollar blieb der Wert knapp unter den erwarteten 0,33 US-Dollar. Für Anleger ist das relevant, weil der Markt bei starkem Umsatzwachstum nun genauer auf die Umwandlung in Gewinn achtet.
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Hinzu kommt die Dividende. Das Unternehmen erhöhte die vierteljährliche Ausschüttung auf 0,0171 US-Dollar je Aktie. Der Ex-Tag ist für den 20. Mai 2026 angesetzt. Parallel dazu weist First Majestic eine Kasse von rund 1,1 Milliarden US-Dollar aus, was dem Konzern finanziellen Spielraum für Investitionen und Kapitalrückgaben gibt.
Bewertung bleibt anspruchsvoll
Der Markt preist die operative Stärke bereits sichtbar ein. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 32,91. Das ist für einen Silberwert kein Schnäppchen, vor allem wenn die Gewinnseite noch nicht ganz mit dem Umsatztempo mithält.
Technisch hat die Aktie zuletzt an Boden verloren. Auf Wochensicht liegt sie fast 20 Prozent im Minus, seit Monatsfrist gut 8 Prozent schwächer. Vom 52-Wochen-Hoch bei 27,02 Euro ist sie inzwischen knapp 39 Prozent entfernt, bewegt sich aber weiter deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 14,88 Euro.
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