Obwohl First Majestic Silver im vergangenen Jahr eine beeindruckende Rally hingelegt hat, sehen Experten den Höhepunkt noch nicht erreicht. Eine neue Hochstufung rückt nun eine deutliche Lücke zwischen dem aktuellen Aktienkurs und den historischen Bewertungsmaßstäben der Edelmetallbranche in den Fokus. Analysten werten diese Diskrepanz als attraktiven Einstiegszeitpunkt.
Historische Bewertungsabschläge
Die Investmentbank BMO Capital hat ihre Einschätzung für den Silberproduzenten von „Market Perform“ auf „Outperform“ angehoben. Ausschlaggebend für diesen Schritt ist die aktuelle Bewertung des Unternehmens. Derzeit wird das Papier lediglich mit dem 2,2-fachen des Nettoinventarwerts (NAV) gehandelt. Historisch lag dieser Wert bei First Majestic Silver meist beim über 3-fachen. Auch beim erwarteten Cashflow für die kommenden zwölf Monate zeigt sich mit einem Faktor von 10 ein deutlicher Abschlag gegenüber dem langjährigen Durchschnitt von über 15.
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Kräftiges Gewinnwachstum erwartet
Diese günstige Bewertung trifft auf solide fundamentale Aussichten. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet der Markt mit einem Gewinnwachstum von rund 48 Prozent, wobei der Gewinn je Aktie von 0,54 auf 0,80 US-Dollar steigen soll. Gestützt wird diese Prognose durch die stabile Basisproduktion von 15,44 Millionen Unzen Silber im Jahr 2025 sowie den planmäßig verlaufenden Neustart der Jerritt-Canyon-Mine, für den 75 Millionen US-Dollar veranschlagt sind.
Auf dem Parkett spiegelt sich diese Perspektive in einer volatilen, aber mittelfristig positiven Entwicklung wider. Nach einer Korrektur von rund 22 Prozent in den vergangenen 30 Tagen notierte das Papier am Freitag bei 19,00 Euro, liegt damit aber seit Jahresbeginn immer noch knapp 39 Prozent im Plus.
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Breiter Konsens stützt den Kurs
BMO Capital steht mit seiner positiven Haltung nicht alleine da. Die Experten von H.C. Wainwright bekräftigten kürzlich ihre Kaufempfehlung und hoben das Kursziel von 24,50 auf 30,00 US-Dollar an. Insgesamt bewertet die Analystengemeinschaft den Titel mehrheitlich als „Moderate Buy“. Dass die Dividendenrendite mit 0,15 Prozent eher bescheiden ausfällt, spielt in diesem Umfeld eine untergeordnete Rolle. Der Fokus liegt bei den Investoren primär auf den geplanten Produktionsausweitungen und dem Potenzial für Kursgewinne.
Rückenwind erhält der Bergbausektor zudem von der makroökonomischen Seite. Ein robuster US-Arbeitsmarkt mit einem stabilen Lohnwachstum von 3,52 Prozent im März 2026 bietet ein berechenbares Umfeld für die operativen Kosten der Minenbetreiber. Solange First Majestic Silver seine Produktionsziele bei Jerritt Canyon bis 2027 wie geplant umsetzt, dürfte die aktuelle fundamentale Unterbewertung weiterhin das Interesse institutioneller Anleger auf sich ziehen.
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