Der kanadische Silberproduzent First Majestic Silver hat den Sprung in den renommierten FTSE All-World Index geschafft. Dieser Meilenstein folgt auf ein massives Update der Mineralreserven, das die Ressourcenbasis des Unternehmens drastisch erweitert. Gleichzeitig leitet das Management einen bewussten Strategiewechsel ein: Profitabilität rückt nun vor reine Produktionsmenge.
Massive Ausweitung der Ressourcen
Die Basis für die jüngsten Erfolge liefert ein Blick unter die Erde. Die gemessenen und angezeigten Mineralressourcen kletterten im Jahresvergleich um 50 Prozent auf 652,8 Millionen Silberäquivalent-Unzen. Noch deutlicher fiel der Zuwachs bei den abgeleiteten Ressourcen mit einem Plus von 69 Prozent aus.
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war die hochgradige Santo-Niño-Entdeckung auf dem Santa-Elena-Projekt. Zusammen mit der erfolgreichen Integration der Los-Gatos-Mine, an der das Unternehmen 70 Prozent hält, hat sich First Majestic eine tiefe Ressourcenbasis für die kommenden Jahre geschaffen.
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Klasse statt Masse
Diese gewachsene Grundlage nutzt das Management nun für einen Paradigmenwechsel. Für das Jahr 2026 plant First Majestic Silver eine reduzierte Produktion von 13,0 bis 14,4 Millionen Unzen Silber – nach dem Rekordwert von 15,4 Millionen Unzen im Vorjahr. Dieser Schritt ist eine bewusste Entscheidung für das Modell „Marge vor Volumen“.
Durch die strikte Konzentration auf höhergradige Erzadern soll in einem Umfeld hoher Silberpreise der freie Cashflow maximiert werden. Um die Aktionäre direkt an dieser neuen Ausrichtung teilhaben zu lassen, verdoppelte das Unternehmen die umsatzgekoppelte Dividende von eins auf zwei Prozent der vierteljährlichen Nettoumsätze.
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Die strategische Neuausrichtung und die Aufnahme in den FTSE All-World Index, die in der Regel zwingende Käufe durch Indexfonds auslöst, spiegeln sich auch am Markt wider. Auf Jahressicht verzeichnet der Titel bereits ein Plus von gut 210 Prozent und beendete den Handel am Mittwoch bei 19,16 Euro.
Solides Fundament für Expansionsprojekte
Mit einer gut gefüllten Kasse von rund 938 Millionen US-Dollar und einem Rekordumsatz von 1,26 Milliarden US-Dollar aus dem Geschäftsjahr 2025 startet das Unternehmen finanziell stark in das zweite Quartal 2026. Die hohe Liquidität fließt nun gezielt in den operativen Ausbau. Im Fokus stehen dabei die Modernisierung der Mühlen in Santa Elena und Los Gatos, um den neuen, auf Profitabilität ausgerichteten Abbauplan technisch abzusichern.
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