First Majestic Silver drosselt bewusst die eigene Produktion. Was auf den ersten Blick wie ein Rückschlag für den Silberproduzenten wirkt, entpuppt sich als gezielter Strategiewechsel hin zu höheren Gewinnmargen. Analysten reagieren positiv auf diese Neuausrichtung und passen ihre Bewertungen für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach oben an.
Analysten sehen Nachholbedarf
Ende März stuften die Experten von BMO Capital Markets das Papier von „Market Perform“ auf „Outperform“ hoch und riefen ein neues Kursziel von 35,00 Kanadischen Dollar aus. Auch H.C. Wainwright zog nach und hob das Ziel auf 30,00 US-Dollar an. Die Begründung der Wall Street liegt in der aktuellen Bewertung. Der Titel wird derzeit nur mit dem 2,2-fachen des Nettoinventarwerts (NAV) gehandelt. Historisch gesehen lag dieser Faktor bei dem Produzenten oft über der Marke von 3,0. Die Aktie hat statistisch gesehen also spürbar Luft nach oben.
Der Hauptgrund für den Optimismus der Experten ist die neue operative Ausrichtung für 2026. Das Management priorisiert ab sofort hochmargige Profitabilität gegenüber reiner Produktionsmenge. Konkret plant das Unternehmen für dieses Jahr eine Silberausbeute von 13,0 bis 14,4 Millionen Unzen. Das ist ein bewusster Rückgang gegenüber dem Rekordwert von 15,4 Millionen Unzen aus dem Jahr 2025. Bei aktuellen Silber-Spotpreisen um die 70 US-Dollar konzentriert sich das Unternehmen auf die Förderkosten (AISC), die zwischen 26,15 und 27,91 US-Dollar pro Unze liegen sollen. Durch den Abbau von Erzen mit höherem Silbergehalt an Standorten wie San Dimas will der Konzern die Ausbeute aus bestehenden Minen optimieren.
Erfolgreiche Übernahme treibt Zahlen
Diese komfortable strategische Ausgangslage basiert auf einem starken Geschäftsjahr 2025. Mit einem Gesamtumsatz von 1,26 Milliarden US-Dollar und einem Nettogewinn von 164,9 Millionen US-Dollar gelang ein beachtlicher Turnaround. Im Vorjahr stand noch ein Verlust von knapp 102 Millionen US-Dollar in den Büchern. Maßgeblich verantwortlich für diesen Gewinnsprung war die erfolgreiche Integration der Ende 2024 übernommenen Los Gatos Silbermine. An der Börse wird diese fundamentale Stärke honoriert: Allein in den vergangenen sieben Tagen legte der Kurs um gut 13 Prozent zu und ging am Freitag bei 17,91 Euro aus dem Handel.
Ein anhaltendes strukturelles Defizit auf dem globalen Silbermarkt stützt den neuen Kurs des Unternehmens zusätzlich. Da die industrielle Nachfrage aus den Bereichen erneuerbare Energien und Technologie weiter hoch bleibt, positioniert sich First Majestic Silver mit seinem Fokus auf Margen und einem Barbestand von 938 Millionen US-Dollar zunehmend als solider Produzent für institutionelle Investoren.
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