Der globale Silbermarkt steuert auf das sechste Defizitjahr in Folge zu. Während die physischen Bestände schmelzen, bringt sich First Majestic Silver in Stellung. Der jüngste Produktionsbericht und ein millionenschweres Neustart-Projekt zeigen, wie der Konzern die aktuelle Marktlage ausnutzt.
Strukturelles Defizit treibt den Markt
Der Silberpreis kletterte am 17. April auf knapp 80 US-Dollar je Unze. Ein schwächerer Dollar und geopolitische Spannungen stützen die Notierungen. Den eigentlichen Treibstoff liefert jedoch der neue Bericht des Silver Institute.
Dieser prognostiziert für 2026 eine Unterdeckung von über 46 Millionen Unzen. Es ist das sechste Defizitjahr in Serie.
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Seit 2021 schrumpften die weltweiten Lagerbestände bereits um 762 Millionen Unzen. Ein physischer Engpass rückt damit in greifbare Nähe. Höhere Zinsen bremsen die Nachfrage nach dem zinslosen Edelmetall aktuell nur leicht ab.
La Encantada liefert stark ab
First Majestic profitiert direkt von dieser Verknappung. Im ersten Quartal förderte das Unternehmen 3,5 Millionen Unzen Silber sowie gut 34.000 Unzen Gold. Die Produktion verteilt sich auf die mexikanischen Untertageminen des Konzerns.
Besonders die Mine La Encantada sticht hervor. Hier stieg die Silberproduktion im Jahresvergleich um 48 Prozent auf knapp 830.000 Unzen. Vorangegangene Investitionen in die Infrastruktur und der Zugang zur hochgradigen Ojuelas-Zone zahlen sich nun aus. Parallel dazu peilt das Management für die zweite Jahreshälfte einen höheren Durchsatz bei Los Gatos an.
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Fokus auf Jerritt Canyon
Mit einem Silberanteil von 58 Prozent am Gesamtumsatz ist der Konzern stark dem weißen Metall ausgesetzt. Die Kasse ist mit 940 Millionen US-Dollar prall gefüllt. Das erlaubt strategische Sprünge: Die Dividendenpolitik wurde auf zwei Prozent des Umsatzes verdoppelt.
Im gleichen Schritt rückt Jerritt Canyon in den Fokus. Nach massiven Ressourcenzuwächsen durch intensive Bohrprogramme treibt das Management ein Neustart-Budget von 75 Millionen US-Dollar voran. Eine Vormachbarkeitsstudie soll den Weg bereiten. Auch das Projekt Santa Elena lieferte zuletzt starke Explorationsergebnisse.
Am 12. Mai 2026 präsentiert First Majestic die vollständigen Finanzzahlen für das erste Quartal. Dann legt das Management offen, wie effizient die hohen Metallpreise in tatsächliche Gewinne umgemünzt wurden. Die Bekanntgabe der konkreten Dividende steht an diesem Termin ebenfalls auf der Agenda.
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