Fitzroy Minerals hat seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt — und die zeigen ein gemischtes Bild. Der Kupfer-Explorer aus Kanada kämpft mit steigenden Verlusten, doch es gibt auch positive Nachrichten. Die Aktie notiert aktuell bei 0,26 Euro und steigt am Freitag um zehn Prozent.

Das Minus für das April-Juni-Quartal verbessert sich leicht: Rund 697.000 kanadische Dollar Verlust stehen 744.000 Dollar aus dem Vorjahreszeitraum gegenüber. Der Blick auf das erste Halbjahr fällt dagegen negativer aus. Der Nettoverlust wuchs auf 2,68 Millionen Dollar – im Vorjahr waren es 1,49 Millionen. Der Verlust je Aktie bleibt bei 0,01 Dollar.

Trotz der roten Zahlen: Die Kasse stimmt. Zum 31. März 2026 verfügt das Unternehmen über Barmittel von rund 27,5 Millionen Dollar. Das gibt Spielraum für die laufenden Projekte.

Bohrerfolge in Chile

Fitzroy konzentriert sich auf zwei große Kupferprojekte in Chile. Im April unterzeichnete das Unternehmen eine Absichtserklärung mit Sociedad Punta del Cobre (Pucobre). Der Partner plant, 30 Prozent am Buen-Retiro-Projekt zu übernehmen und 90 Prozent bestimmter Kosten zurückzuerstatten.

Die Bohrergebnisse aus dem Mai bestätigen das Potenzial. 78 Meter mit 1,70 Prozent Kupfer – darunter 40 Meter mit 3,02 Prozent – sind beachtliche Werte. Auch am Caballos-Projekt laufen Untersuchungen. Eine geophysikalische Messung identifizierte mehrere Anomalien, die auf porphyrartige Hydrothermalsysteme hindeuten.

Der Aktienkurs liegt 42 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,46 Euro. Auf Jahressicht notiert Fitzroy fast neun Prozent im Minus. Die Volatilität bleibt mit über 100 Prozent extrem hoch. Am 28. Januar hatte die Aktie ihr Rekordhoch erreicht. Seither geht es tendenziell abwärts.

Die nächsten Monate werden zeigen, ob Fitzroy aus der Erkundungsphase in Richtung Produktion vorrücken kann. Die Partnerschaft mit Pucobre und die hohe Liquidität geben dafür eine solide Basis.