Fluence Energy stößt das Tor zum lukrativen Markt der Rechenzentren weit auf. Der Spezialist für Energiespeicher hat Rahmenverträge mit zwei großen Hyperscalern abgeschlossen. Diese Nachricht überstrahlt die jüngsten Quartalszahlen deutlich.
Die neuen Partnerschaften markieren einen strategischen Wendepunkt. Bisher konzentrierte sich das Unternehmen primär auf klassische Energieversorger. Nun rücken die gigantischen Rechenzentren der Tech-Konzerne in den Fokus. Diese benötigen enorme Mengen an stabiler Energie, um Lastspitzen abzufangen und erneuerbare Quellen einzubinden. Erste Bestellungen aus diesen Abkommen erwartet das Management bereits für das dritte Geschäftsquartal.
Verluste schrumpfen deutlich
Im zweiten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um knapp acht Prozent auf 464,9 Millionen US-Dollar. Parallel dazu schrumpfte der Nettoverlust auf rund 29 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr fiel das Minus noch deutlich höher aus.
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Besonders die Profitabilität auf EBITDA-Basis nähert sich der Gewinnschwelle an. Das Unternehmen profitiert von einer leicht verbesserten Bruttomarge. Diese Entwicklung spiegelt sich in den Auftragsbüchern wider. Das Unternehmen sammelt derzeit Aufträge in Rekordtempo ein.
Der Auftragsbestand erreichte Ende März einen Rekordwert von 5,6 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem deutlichen Plus gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragseingang verdoppelte sich seit Jahresbeginn auf rund zwei Milliarden US-Dollar.
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Vorstand bestätigt Jahresziele
Diese Dynamik stützt die Zuversicht des Managements für die kommenden Monate. Die vollen Auftragsbücher bieten eine hohe Planungssicherheit.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz von bis zu 3,6 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte EBITDA soll am Ende des Jahres einen Wert von rund 50 Millionen US-Dollar erreichen. Damit würde der Konzern auf Jahressicht operativ in die Gewinnzone drehen.
Die Weichen für ein profitables Geschäftsjahr scheinen gestellt. Mit dem Einstieg in das Hyperscaler-Geschäft diversifiziert Fluence Energy seine Einnahmequellen entscheidend. Anleger blicken nun auf das dritte Quartal, wenn die ersten konkreten Abrufe aus den neuen Rahmenverträgen die Bilanz stützen sollen.
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