FMC Corporation hat Anleger mit seinen Quartalszahlen und dem Ausblick offenbar beruhigt: Medienberichten zufolge schien die Tragweite des kommerziellen Umbaus weitgehend verstanden. Als Stützen der positiven Reaktion galten die bessere Mittelgenerierung gegenüber dem Vorjahr und die Umsatzprognose für das Schlussquartal. Die Aktie stieg gestern um 33%.

Schlussquartal soll wieder positive Ergebnisse bringen

FMC hat am Donnerstag seinen Ausblick für das vierte Quartal 2026 angepasst. Ohne Indien erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 1,04 Milliarden $ und 1,14 Milliarden $.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, kurz EBITDA, soll zwischen 210 Millionen $ und 230 Millionen $ liegen. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie rechnet FMC mit 0,56 $ bis 0,70 $.

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Unternehmen ohne Indien einen Umsatz zwischen 2,75 Milliarden $ und 2,85 Milliarden $. Der bereinigte Verlust je Aktie soll zwischen 3,66 $ und 3,50 $ liegen.

Hohe Belastungen im abgelaufenen Quartal

Die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal 2026 zeigten einen Umsatz von 106 Millionen $. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte FMC noch 542 Millionen $ erlöst.

Der Nettoverlust nach den US-Rechnungslegungsvorschriften GAAP betrug 2,07 Milliarden $. Das bereinigte EBITDA lag bei minus 559 Millionen $.

Nach Unternehmensangaben belasteten kommerzielle Maßnahmen den Umsatz mit ungefähr 639 Millionen $. Den negativen Einfluss auf das bereinigte EBITDA bezifferte FMC auf ungefähr 672 Millionen $.

Über das laufende Jahr hinaus hat FMC vorläufige Ziele für das bereinigte EBITDA angekündigt. Für 2027 nennt das Unternehmen eine Spanne von 650 Millionen $ bis 730 Millionen $.

Für 2028 liegt das vorläufige Ziel zwischen 760 Millionen $ und 840 Millionen $.