Formation Metals schaltet einen Gang höher: Das Unternehmen hat am 29. Januar 2026 die Mobilisierung eines zweiten Bohrgeräts auf seinem N2-Goldprojekt in Québec bekannt gegeben. Damit will der Explorer das laufende 14.000-Meter-Programm der Phase 1 deutlich beschleunigen. Die Finanzierung? Gesichert. Mit rund 12,1 Mio. CAD Working Capital und null Schulden steht einem aggressiven Explorationsprogramm nichts im Wege.
Warum jetzt das zweite Rig kommt
Die Entscheidung fiel nicht aus einer Laune heraus. Von bislang 16 abgeschlossenen Bohrlöchern mit insgesamt 4.743 Metern zeigten neun ihre Zielmineralisierung bereits innerhalb der ersten 25 Meter. Zehn Bohrlöcher lieferten jeweils über 80 kumulative Meter an Zielmineralisierung. Das sind keine Zufallstreffer mehr – das ist Systematik. CEO Deepak Varshney bringt es auf den Punkt: Die visuelle Kontinuität im Kern sei so überzeugend, dass die Beschleunigung eine „einfache Entscheidung“ gewesen sei.
Besonders ins Auge stechen zwei Intervalle: Bohrloch N2-25-008 durchschnitt 208,8 Meter Zielmineralisierung ab nur 28,6 Metern Tiefe. Bohrloch N2-25-011 brachte 166,8 Meter ab 60,0 Metern. Solche Mächtigkeiten direkt unter der Oberfläche sind genau das, was ein Tagebau-Szenario braucht: breit, flach, wiederholbar.
Nächste Woche kommen die Assays
Der eigentliche Katalysator steht unmittelbar bevor: Formation erwartet die ersten Analyseergebnisse aus den initialen Bohrlöchern bereits für kommende Woche. Bislang handelt es sich bei den kommunizierten Intervallen um visuelle Beobachtungen der Quarz-Carbonat-Aderung und Sulfidmineralisierung. Sobald die Laborwerte vorliegen, wird aus geologischer Evidenz harte Substanz. Genau in solchen Phasen beginnt der Markt neu zu rechnen.
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Die beobachtete Mineralisierung ist dabei direkt vergleichbar mit historischem Material, das bereits signifikante Goldgehalte lieferte – etwa 1,7 g/t Gold über 35,0 Meter in Bohrloch 245-91-151 aus früheren Kampagnen.
Phase 1: Der Weg zur ersten Ressource
Das 14.000-Meter-Programm der Phase 1 folgt einer klaren Logik. Durch Infill-Bohrungen soll die Datendichte in oberflächennahen Bereichen erhöht werden, um das Vertrauen in die Modellierung zu verbessern. Parallel sind Step-outs entlang des Streichens geplant – insbesondere nach Westen über historische Ressourcengrenzen hinaus – sowie Tests in Fallrichtung, um mögliche Erweiterungen zu prüfen. Ein dritter Schwerpunkt liegt auf der Metallurgie: Repräsentative Kernproben sollen Ausbeuten und Verarbeitungsannahmen validieren.
Das Ziel ist ambitioniert: Eine erste Ressourcenschätzung nach NI 43-101 für das dritte Quartal 2026, basierend auf nahezu 70.000 Metern Bohrdaten – 55.517 Meter historisch, der Rest aus der aktuellen Kampagne. Das zweite Rig soll dabei helfen, Prioritätsziele in den Zonen „A“ und „RJ“ systematisch abzuarbeiten, über mehr als acht Kilometer Streichlänge.
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Historische Basis und Skalierungspotenzial
Das N2-Projekt verfügt über eine globale historische Ressource von rund 871.000 Unzen Gold: etwa 18 Mio. Tonnen mit 1,4 g/t Gold (rund 810.000 Unzen) in vier Zonen sowie 243.000 Tonnen mit 7,82 g/t Gold (rund 61.000 Unzen) in der RJ-Zone. Die A-Zone allein beherbergt historisch etwa 522.900 Unzen bei 1,52 g/t Gold, wobei nur 1,65 Kilometer der insgesamt mehr als acht Kilometer Streichlänge bislang bebohrt wurden. Die Trefferquote liegt bei 84 Prozent – neun von zehn historischen Bohrlöchern stießen auf Gold.
Formation positioniert sich damit in einer Region mit über 200 Millionen Unzen historischer Goldproduktion. Das Projekt liegt nur 25 Kilometer südlich von Matagami und rund 1,5 Kilometer östlich der ehemaligen Vezza-Mine, die zwischen 2013 und 2019 über 100.000 Unzen Gold förderte.
Basismetalle als Bonus
Neben Gold hat Formation auch Basismetallpotenzial identifiziert. Eine Neubewertung historischer Daten zeigte signifikante Kupfer- und Zinkabschnitte in Bohrlöchern mit relevanten Goldgehalten. Die Analysewerte reichen von 200 bis 4.750 ppm für Kupfer und von 203 bis 6.700 ppm für Zink. Die projektweite Geologie umfasst vulkanische und sedimentäre Gesteine, eingebunden in regionale Faltenstrukturen – typisch für die Matagami-Region.
Jetzt wird’s konkret
Mit rund 8,1 Mio. CAD Explorationsbudget für 2025/2026 (inklusive Steuergutschriften aus Québec) und einem voll finanzierten 30.000-Meter-Programm hat Formation die Mittel, um Phase 1 zügig abzuschließen. Das Unternehmen bewegt sich zunehmend weg vom klassischen Explorer-Profil hin zu einem Akteur, der dabei ist, ein echtes Goldsystem zu definieren. Die kommenden Assays dürften zeigen, ob die visuelle Kontinuität auch gehaltsseitig standhält – und ob aus der geologischen Story eine belastbare Bewertungsgrundlage wird.
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