Formycon hat den Termin für das wichtigste Aktionärstreffen des Jahres fixiert. Am 10. Juni bittet der Biosimilar-Spezialist seine Anteilseigner zur ordentlichen Hauptversammlung in das Haus der Bayerischen Wirtschaft. Die Einladung erreicht die Anleger in einer Phase, in der das Papier an der Börse mit deutlichem Gegenwind kämpft.
Strategische Weichenstellungen geplant
Der Vorstand schlägt den Aktionären in München mehrere Satzungsänderungen vor. Diese sollen künftig den rechtlichen Rahmen für rein virtuelle Versammlungen schaffen. Außerdem plant das Unternehmen die Einführung elektronischer Aktien.
Obendrein steht ein Gewinnabführungsvertrag auf der Agenda. Dieser betrifft die Tochtergesellschaft FYB202 Project GmbH. Die Aktionäre stimmen am Versammlungstag zudem über den Vergütungsbericht für das Jahr 2025 ab.
Die Wahl der KPMG zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 bildet einen weiteren formalen Punkt der Tagesordnung. Parallel dazu stehen die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat zur Abstimmung.
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Aktie kämpft mit Jahrestiefs
An der Börse herrscht derweil Ernüchterung. Das Papier verlor am Dienstag 1,21 Prozent und notierte bei 17,90 Euro. Damit rückt das 52-Wochen-Tief von 17,18 Euro wieder in Sichtweite.
Seit Jahresbeginn hat der Titel bereits fast 32 Prozent an Wert verloren. Marktbeobachter trauen dem Unternehmen dennoch eine deutliche Wende zu. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 42,33 Euro.
Mit der Hauptversammlung am 10. Juni stellt Formycon die strukturellen Weichen für die kommenden Geschäftsjahre.
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