Die Cybersecurity-Spezialisten aus Sunnyvale haben am gestrigen Mittwoch ihre Bücher für das vierte Quartal 2025 geöffnet – und lieferten ab. Mit einem Umsatz von 1,91 Milliarden Dollar übertraf Fortinet die Analystenerwartungen von 1,86 Milliarden Dollar deutlich. Beim Gewinn je Aktie waren es 0,81 Dollar statt der prognostizierten 0,74 Dollar. Das Produktgeschäft legte um satte 20 Prozent zu, die Auftragseingänge (Billings) kletterten um 18 Prozent auf 2,37 Milliarden Dollar.
Dennoch zeigte die Aktie im nachbörslichen Handel Schwäche. Offenbar reichten die starken Zahlen nicht aus, um die hohen Erwartungen der Wall Street zu erfüllen. TD Cowen bekräftigte am Donnerstag zwar das Kaufvotum mit einem Kursziel von 100 Dollar – aktuell notiert der Titel bei rund 79 Dollar. Die Analysten sehen Fortinet mit einem geschätzten fairen Wert als unterbewertet an und verweisen auf die beeindruckende Marktposition: 55 Prozent Marktanteil bei Firewalls.
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Wachstumstreiber SASE und SecOps
Besonders dynamisch entwickelten sich die Segmente SASE (Secure Access Service Edge) und Security Operations. Sie steuerten im vierten Quartal bereits 38 Prozent der Billings bei. Das SASE-Geschäft allein wuchs um 40 Prozent – ein Zeichen dafür, dass Fortinet im Zukunftsmarkt für cloudbasierte Sicherheitslösungen Fahrt aufnimmt. Die Bruttomarge liegt mit gut 80 Prozent weiterhin auf sehr hohem Niveau.
Für das Gesamtjahr 2025 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 14 Prozent auf 6,80 Milliarden Dollar. Der Free Cashflow belief sich auf 2,21 Milliarden Dollar. Zum sechsten Mal in Folge erreichte Fortinet die selbst gesteckte „Rule of 45“ – eine Kennzahl, bei der die Summe aus Umsatzwachstum und operativer Marge mindestens 45 Prozent betragen soll.
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Solider Ausblick für 2026
Für das erste Quartal 2026 peilt Fortinet Erlöse zwischen 1,70 und 1,76 Milliarden Dollar an, beim Gewinn je Aktie werden 0,59 bis 0,63 Dollar erwartet. Für das Gesamtjahr stellt das Management Umsätze von 7,50 bis 7,70 Milliarden Dollar in Aussicht – das entspricht einem Wachstum von rund 13 Prozent am Mittelpunkt der Spanne. Die Billings sollen auf 8,40 bis 8,60 Milliarden Dollar steigen.
Zusätzlich stockte der Verwaltungsrat das Aktienrückkaufprogramm um eine Milliarde Dollar auf insgesamt 10,25 Milliarden Dollar auf. Bislang stehen noch etwa 1,38 Milliarden Dollar zur Verfügung. Ein Signal, dass das Management vom eigenen Geschäftsmodell überzeugt ist – auch wenn die Nachricht die initiale Kursschwäche nicht verhindern konnte.
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