Wells Fargo hat Medienberichten zufolge am Freitag das Kursziel für Fortinet von 160 $ auf 115 $ gesenkt. Das Analysehaus bestätigte zugleich seine Einstufung „Underweight“. Die Aktie verlor am Freitag 0,9%, nachdem Fortinet am Mittwoch seine Quartalszahlen und neue Jahresprognosen veröffentlicht hatte.

Niedrigere Ziele bei unveränderten Einstufungen

Auch Susquehanna korrigierte Medienberichten zufolge am Freitag das Kursziel nach unten: von 160 $ auf 145 $. Die Einstufung blieb bei „Neutral“. Damit änderten beide Häuser ihre Zielmarken, nicht aber ihre grundsätzlichen Bewertungen der Aktie.

Bereits am Donnerstag hatten drei weitere Analysehäuser ihre Kursziele reduziert. Die neuen Zielmarken lagen zwischen 118 $ und 165 $. Als einen Grund für eine der Senkungen nannte Reuters Unsicherheit darüber, ob die Dynamik im Firewall-Geschäft anhalten werde.

Höhere Gesamtprognose, schwächere Service-Erwartung

Fortinet meldete am Mittwoch für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 2,08 Milliarden $. Das entsprach einem Wachstum von 20% gegenüber dem Vorjahr. Das Abrechnungsvolumen erreichte 2,34 Milliarden $.

Für das Gesamtjahr 2026 hob das Unternehmen seine Umsatzprognose auf 8,125 bis 8,215 Milliarden $ an. Auch beim Abrechnungsvolumen erhöhte Fortinet die Erwartungen: Hier liegt die neue Spanne bei 9,568 bis 9,718 Milliarden $.

Anders fiel die Anpassung im Servicegeschäft aus. Fortinet senkte die Prognose für den Serviceumsatz von zuvor 5,18 bis 5,22 Milliarden $. Die neue Erwartung liegt bei 5,15 bis 5,17 Milliarden $.

Zusätzlich genehmigte Fortinet am Mittwoch weitere Aktienrückkäufe über 1,2 Milliarden $. Einen weiteren Termin nannte das Unternehmen im Zusammenhang mit den am 22. Oktober veröffentlichten Firmware-Updates zur Sicherheitsverbesserung: Details zu den Schwachstellen will Fortinet am 10. November 2026 veröffentlichen.